Es war geplant, mit einigen Kindern vom Markranstädter Jugendbegegnungszentrum zur Schafweide zu “pilgern”. Die Wolle der Schafe hatte jeder schon einmal in der Hand, denn wir hatten so allerlei mit der Nadel gefilzt: Mäuse, Schafe, Ostereier. Nun wollten wir die Lieferanten kennenlernen und so ganz nebenbei noch ein Hirtenvesper erleben. Aber, es ist viel zu heiss. Und so verschieben wir die kleine Wanderung.
Heute ist es so warm, dass im Radio dauernd erzählt wird, wie man sich gegen die Hitze schützen kann. Was machen denn die Schafe, wenn sie keinen Schatten haben, in den sie flüchten können? Sie stellen sich im Kreis auf, den Kopf zur Mitte. Den senken sie dann ab zwischen die Vorderbeine und schützen sich so gegen die sengende Hitze. Die Atmung wird verlangsamt und das ganze Schaf „fährt“ auf Sparflamme.
