Schon als Kind fand ich es wahnsinnig interessant und aufregend, wenn die Mähdrescher anrückten. Dann habe ich mich jedes Mal von zu Hause verdrückt, um das Treiben auf dem Feld zu beobachten. Meine Mutter durfte das nicht wissen, denn sie hatte mir eindrücklich untersagt auch nur in die Nähe der Maschinen zu kommen. Wahrscheinlich hatte sie Angst, dass es mir wie „Max und Moritz“ erging und ich unter die Räder kam.
Jetzt habe ich ein Feld direkt vor der Haustür. Im Frühling war die Rapsblüte eine Augenweide und der Duft betörend. Gestern nun ging es „meinem“ Raps an den Kragen und ich saß bei der Ernte quasi in der ersten Reihe, mit der Kaffeetasse in der Hand.
Meinen großen Traum, einmal Mähdrescher zu fahren, werde ich mir wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr erfüllen können, aber im nächsten garantiert.


Tolles Bild von den Määääähhhh-Arbeiten.
[Antwort]
Ja, lieber Wolfgang, mit dem Maschinchen geht es etwas schneller als mit den vierbeinigen Mähmännern. Die würden den Raps wahrscheinlich auch nicht mögen, weil er f…trocken ist.
[Antwort]
Der Blick aus deinem Fenster ist wirklich schön.
Du solltest mal eine Bilderserie machen wie sich alles verändert über die Zeit.
[Antwort]
Das habe ich auch vor, lieber Jan. Unterschiedliche Jahreszeiten und Tageszeiten ergeben so viele eindrucksvolle Bilder. Und der Ausblick ist immer schön. Ich freue mich schon wieder auf “meine” Rehe im Winter. Die muss ich allerdings erstmal zählen, ob denn keins fehlt.
Schau mal wieder rein und liebe Grüße
die Gudrun
[Antwort]
Guten Morgen liebe Gudrun.
Vielleicht wende ich mich einfach mal an die Sendung: Bauer sucht Frau. (Na hoffentlich bist du nicht schon verheiratet!! *g*) Da dürfen die Frauen nämlich alles. Auch Mähdrescher fahren.
Ansonsten finde ich, du solltest einfach mal so einen Fahrer fragen, die sind meist sehr nett. Nimm ihnen einfach ein Sandwich und einen Kaffee mit und besteche sie.
Ich halte alle Daumen, liebe Grüße und hab einen schönen Tag!
Heike.
[Antwort]
Hallo, liebe Heike,
den Blödsinn “Bauer sucht Frau” muss ich mir wahrscheinlich nicht antun.
Ich habe zwar als Kind auf dem Dorf gelebt, bin aber dann zu einem typischen “Stadtkind” mutiert. Man hat mich hier herzlich aufgenommen, als ich den Lärm und die Hektik der Stadt mal so richtig satt hatte. Sie (Leipzig)ist aber nicht weit weg und ich bin dort auch öfter. Aber wohnen möchte ich im Moment auf meinem Dorf.
Liebe Grüße
die Gudrun
[Antwort]
Hey liebe Gudrun,
stell dich einfach mal an ein Feld und winke dem Mähdrescher-Fahrer wenn er vorbei kommt. Die Meisten nehmen gerne jemanden mit, denn den ganzen Tag nur in dem Ding zu sitzen und aufs Feld zu starren ist ausgesprochen langweilig. Bin so auch schön öfters mitgefahren und durfte -auch als Frau- selbst mal fahren.
LG Andrea
[Antwort]
Liebe Andrea,
ich freue mich sehr, dich hier zu sehen, bzw. zu lesen. Klar, ich werde mal Kaffee in die Kanne packen, mein nettestes Lächeln aufsetzen … Und dann schaun wir mal. Ich schätze nur, dass die Guten dann eine Weile zu tun haben werden, meine Schlängellinien wieder auszubügeln.
Ich sende dir ganz liebe Grüße und wünsche mir, dass wir uns vielleicht irgendwann mal wieder sehen.
die Gudrun
[Antwort]
Liebe Gudrun, das war auch eher scherzhaft gemeint!
[Antwort]
Liebe Heike,
ich weiss das doch, ein Klitzekleinwenig kenne ich dich bereits.
Liebe Grüße
die Gudrun
[Antwort]
Klar sehen wir uns mal wieder, oder magst du Rudis wolle nicht haben? Die steht bei Romeo im Stall und ich soll sie dir mal bringen.
LG Andrea
[Antwort]
Juhu, die Wolle vom schönsten Schafbock der Welt (das darf Julius jetzt nicht wissen). Liebe Andrea, wir klären per Mail ab, wie wir das machen, gelle?
Streichel mal den Rudi, und den Willy und den Romeo von mir.
Liebe Grüße
die Gudrun
[Antwort]