Könnt ihr euch noch an meine Freundin erinnern, die mit ihrem Jägervater auf dem Hochsitz hockte und ihm den Meisterschuss verdarb, weil sie anfing zu ningeln, dass sie mal pullern müsse und dazu auch noch kräftig auf den Holzplanken dimpelte?
Diese Freundin ist jetzt Wirtin einer Wildgaststätte, die sie von ihren Eltern übernommen hat.
Das Wetter war supi und ich schwang mich auf mein Fahrrad, um meine Freundin zu besuchen. Es ist gut, wenn man seine Freunde ab und zu mal aufsucht. Na, jedenfalls, haben wir Käff‘chen getrunken und ihre neuste Kuchen-Kreation probiert, geschwatzt, …(und auch ein bissel gelästert).
Die ganze Zeit schaute ich auf ihn, den Hirsch Heinrich, der wahrscheinlich schon seit hundert Jahren so stolz von der Wand schaut. Meine Freundin sah meinen Blick und erzählte mir eine Geschichte:
Sie war noch klein, aber manchmal lies es sich nicht vermeiden, dass sie mit in die Gaststätte musste, vor allem dann, wenn ihre Eltern größere Gesellschaften zu bewirten hatten, die fast über den ganzen Tag gingen. Heinrich hing damals schon in der Gaststube. Dahinter war der Flur und die Küche.
Ihren Eltern fiel auf, dass das kleine Mädchen erst dem Heinrich in seine schönen Augen blickte, dann durch die Tür nach hinten lief, wiederkam, den Heinrich ansah, durch die Türe ging… Irgendwann sagte ihr Vater zu ihr: „Was läufst du denn immer hin und her? Du machst einen ja völlig nervös.“
Das kleine Mädchen sagte ganz aufgeregt: „Ich suche das Hinterteil von dem Hirsch und kann es nirgend wo finden. In der Küche ist es nicht.“
Nachtrag von Gudrun: War er vielleicht doch in der Küche?

Hallo Gudrun,
nette Geschichte über den Hirsch Heinrich.
Aber viel netter finde ich, dass Du weiterhin Deine Freundschaften pflegst und sie nicht einschlafen läßt. Gerade wenn die Freunde nicht zu weit weg sind. Leider kann ich nicht eben mal mit dem Fahrrad meine Freunde erreichen – vor allem die nicht, die in Deutschland wohnen.
LG KH.
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Die Geschichte ist schön, auch wenn ich solche Aufhängsel an der Wand einfach nur scheußlich finde. Es reicht ja, das wir die Tiere essen, sie auch noch als Jagdtrophäe auszustellen finde ich geschmacklos. Ich würde unter Heinrichs Kopf vermutlich keinen Bissen runterkriegen, aber ich mag eh kein Wild
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@ Karl-Heinz
Lieber Karl-Heinz,
das glaube ich dir gerne, dass du ganz andere Entfernungen zurücklegen musst. Ich muss mich immer überwinden auf’s Fahrrad zu steigen, aber für den eigenen Poppes ist es besser.
Liebe Grüße an dich, die Gudrun
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Hallo, Frau Momo,
das Tierchen hängt da schon, so lange das Haus steht. Die Gaststätte gibt es schon seit einigen Generationen.
Mich stört der Heinrich nicht mehr. Getötet wurde er eh’, wahrscheinlich wegen seines Geweihes. Und das finde ich schlimmer. Und noch schlimmer finde ich, dass irgendwann vielleicht nur noch so gezeigt werden kann, wie ein Hirsch aussieht, denn Lebensraum haben die hier nicht mehr so guten.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
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Kinder denken einfach logisch
Vermutlich war das Hinterteil ja wirklich in der Küche 
LG Ute
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@ Ute
Das denke ich auch, liebe Ute, da wird das Teil wohl gewesen sein. Die Frau Wirtin macht in der Zwischenzeit übrigens einen hervorragenden Wildbraten.
Liebe Grüße an dich, liebe Ute
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Der war sicher in der Küche
Und wegen der Wildzeit die nun anbricht, wird sicher auch ein weiterer Po wieder in der Küche verarbeitet!
Liebe Grüße und einen schönen Abend, Emily
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@ Emily
Jawohl, meine Liebe, und ich habe mich schon zum Essen eingeladen.
Liebe Grüße an dich, liebe Emily.
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*looool* hihi, Kinder sind was feines
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