Viele Ortsteile gehören zu dem am Westufer des Kulkwitzer Sees, einem ehemaligen Tagebau, gelegenen Städtchen Markranstädt. Am „Kulki“ war ich früher mit meinen Kindern oft baden. Gerne sind wir auf die Markranstädter Seite des Sees gewandert. Es hat uns einfach dort besser gefallen. Wenn allzu neugierige Hausbewohner scheinheilig fragten: „Wo wollt ihr denn hin?“, antworteten wir immer: “In den Westen!“
Im Ortsteil Quesitz, an der B 87 gelegen, gibt es einen Garten, in dem alte landwirtschaftliche Geräte ausgestellt sind. Oft sieht man Uralttechnik in dörflichen Ecken vor sich hin gammeln. Hier ist alles hergerichtet und für den Leien, wie mich z.B., ordentlich beschriftet.
Als ich zum ersten Mal mit dem Radl vorbei gefahren bin, habe ich fast eine Vollbremsung gemacht. Ich träume oft vor mich hin, weil es ganz schön weit ist von - nee, ich sag jetzt nicht „meiner geliebten Kuhbläke, sondern – meinem Dorf Räpitz bis in die Stadt Markranstädt hinein. Die Geräte hatten meine Aufmerksamkeit geweckt. Beides sind Schenkungen, links eine Stallkarre und rechts ein Kartoffelroder. Letzterer würde vielleicht noch funktionieren, wenn man ein Pferdchen davor spannt.
Ich weiß nicht, ob der Garten privat ist, oder ein kleines Heimatmuseum darstellt. Wenn es ein Museum sein sollte, dann sollte man das auch propagieren. Sich die Geräte mal anzuschauen lohnt sich auf alle Fälle, wenn man hier in der Nähe wohnt, oder aber wie ich mit dem Radl unterwegs ist.

gute morgen liebe gudrun,
ich hab es erst heute wieder zu dir geschafft. besuch setzt sich gerne fest, und ich mußte leider etwas deutlicher hinauskomplimentieren als gewöhnlich.
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mich interessieren solche alten landwirtschaftsgeräte auch sehr. am liebsten sehe ich mir das mit meiner ma zusammen an, die dann erklären kann, was man mit dem wunderlichen zeugs damals alles gemacht hat. meine mutter ist auf dem land aufgewachsen und kennt noch die knochenarbeit. wir hatten später nur einen harmlosen garten
ich wünsch dir heute einen schönen sonntag und alles liebe!
herzlich,
frau w.
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Guten Morgen liebe Gudrun.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man alles nicht weiß. Und es ist toll, dass es immer wieder Menschen gibt, die es finden und mitteilen. Und man es dann eben doch weiß.
Danke!
Ich habe meine Kindheit zwar auf dem Dorf verbracht, aber es gerät so vieles in Vergessenheit …
Hab einen schönen Sonntag, liebe Grüße!
Heike
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Ohh, solche Geräte kenne ich nur zu gut aus der Kindheit, bin auf dem Land in einem kleinen Bauerndorf aufgewachsen und mußte als Kind sehr viel Feldarbeit verrichten.
Wünsche Dir einen schönen Sonntag, hier schläft gerade alles und draußen tobt ein Sturm. Eklig nass und klat
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Interessant, das kleine Museum. Wenn man bedenkt, mit welch einfachen Geräten die Bauern damals wirklich harte Arbeit verbringen mussten.
LG Ute
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Bin ganz in deiner Nähe aufgewachsen
in Großpösna
Liebe Grüße! Chajah
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Liebe Chajah, da fällt mir doch gleich der “Winter in Großpösna” ein
Liebe Grüße an dich
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