Aus dem Montagsrätsel wurde diesmal eine Dienstagsgeschichte, denn Montag hatten meine Schulbuskinder frei. Diesmal muss gelesen und eine kleine Frage beantwortet werden.
Soll ich euch die Geschichte auch mal erzählen?
Eines Abends, als die Herde auf den Hof trottelte, kam plötzlich eine Ente aufgeregt über den Hof geflattert.
„Nak, Nak, Nak, ihr Schafe müsst mir helfen. Ich muss ein Nest bauen und brauche etwas Wolle von Euch. Die Kücken brauchen es warm”.
„Das gab es auch noch nie“, schimpfte der Schafbock Julius und stampfte mit dem Vorderbein auf, wie er das immer machte, wenn ihm etwas nicht passte.
Erschrocken flatterte die Ente mit lautem Geschnatter auf. Vor dem Schäfchen Paula landete sie wieder und sah Paula schräg von der Seite an.
„Nak, Nak, und du, Paula, kannst du mir nicht etwas von deiner Wolle geben? Du hast doch genug davon“.
Paula blickte an sich herunter. Stimmt, sie hatte schönes dichtes, glänzendes Fell.
„Na gut! Nimm dir etwas”, sagte Paula zur Ente. Die zögerte nicht lange und zupfte Wolle aus Paulas Fell.
Am nächsten Tag stand die Gans vor Paula. Der Gänserich hielt sich im Hintergrund, äugte Paula nur an. Paula hatte nicht vergessen, dass er sie in ein Bein gezwickt hatte, nur weil sie neugierig in den Schuppen geblickt hatte.
„Gak, Gak, die Ente hat mir erzählt, dass du so schöne, weiche, warme Wolle hast. Ich brauche auch ein Nest. Bestimmt schenkst du mir etwas von deiner Wolle“.
Und ehe Paula etwas erwidern konnte, begann die Gans zu zupfen.
So ging das jeden Tag. Immer, wenn die Herde von der Weide kam, warteten die anderen Tiere des Bauernhofes, um bei Paula Wolle zu ergattern.
Der Schäfer beobachtete das, holte einen Reisigbesen und verjagte alle Tiere, die dicht gedrängt um Paula herum standen.
„Ich werde Euch helfen. Seit Jahrhunderten werden Nester und Gelege gebaut. Aber doch nicht mit Schafwolle“ .
Dann blieb er vor Paula stehen. „Meine Güte, sieh dich doch mal an, Paula“, sagte er.
Und tatsächlich. Paulas dichtes, glänzendes Fell war vom vielen Gezupfe stumpf geworden und hatte kahle Stellen.
„Paula, einmal im Jahr dürfen die Schafe ihre Wolle verschenken. Danach aber brauchen sie sie selber, denn sie schützt vor Wind, Kälte, Sonne und Regen.“
„Jawohl!“ Julius, der Schafbock nickte und lief in den Stall. „Zum Glück wächst sie wieder“, brummelte er vor sich hin.
„Mäh!” riefen die anderen Schafe und folgten ihm. Und Paula? Die hüpfte den anderen Schafen hinterher, hinein in den warmen Schafstall.
Ich glaube, ich werde das alles noch aufmalen. Und vielleicht helfen mir die Kinder dabei.

Na, die Geschichte ist ja richtig schön.
Du wirst noch Bilder malen – mithilfe der Kinder?
Das hört sich ja richtig spannend an.
Ich freu mich schon.
[Antwort]
Guten Morgen, liebe Minibares,
das ist auch spannend. Weihnachten rückt näher, und meine Kinder werden immer “hippeliger”. Na, mal schauen.
Liebe Grüße von der Gudrun
[Antwort]
Ist das süß! Gefällt mir, da bin ich auf die Bilder gespannt!!
LG
Angie
[Antwort]
Ich auch, liebe Angie.
Sei lieb gegrüßt und einen schönen ruhigen Wintertag.
[Antwort]
Eine wunderbare Tiergeschichte, nicht nur für Kinder!
Und die kleine Paula muss ich einfach gern haben.
Liebe Grüße am Abend
Bärbel
[Antwort]
Die richtige Paula ist jetzt schon groß, aber immer noch eine ganz Liebe. Ich hätte nie gedacht, dass Schafe Charakter haben.
Ganz liebe Grüße an dich.
[Antwort]
Was für eine nette Geschichte.
Ich bin auch sehr gespannt auf die Bilder.
[Antwort]
Das dauert aber noch ein kleines Weilchen, liebe Ute. Da brauch ich Muse, Ruhe… Aber die Kinder habe ich schon “angespitzt”.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Liebe Gudrun,
die Geschichte find ich ganz wunderschön – und das Foto dazu, einfach niedlich
irgendwie kann man das auch im übertragenen Sinne lesen, find ich .. es ist ok und gut, zu geben und zu helfen – aber wenn andere anfangen, das auszunutzen, und keine Grenzen mehr respektieren, dann sollte man im eigenen Interesse sich dagegen wehren – sonst kann man irgendwann gar nicht mehr geben.
Dir ganz liebe Grüsse
Ocean
[Antwort]
Haha, liebe Ocean, ich war auch gerade bei dir. Das ist ja witzig.
Ich wünsche dir einen richtig schönen Tag.
[Antwort]
Lustige Tiergeschichten sind immer wieder schön zu hören, zu lesen…
Servus und so long
Kvelli
[Antwort]
…und genau darum geht’s mir: Es soll gelesen werden.
Liebe Grüße an dich.
[Antwort]
Oooch so eine schöne und niedliche Gecshichte, liebe Gudrun.
Paula ist wirklich eine gute Seele.
Liebe Grüße
Katinka
[Antwort]
Die Paula gibt es wirklich. Ihre Wolle hat sie nicht so oft verschenkt, aber ein liebes Seelchen ist sie schon.
Liebe Grüße an dich.
[Antwort]
Oh ja, die Geschichte von Paula hast du wirklich liebevoll umgesetzt. Da werden sich deine Schulbuskinder bestimmt freuen. Den Enten hätte ich aber auch Wolle gegeben, wenn sie mich so freundlich angenakt hätten
Liebe Grüßchen!
[Antwort]
Naja, liebe Nissa, ich weiß ja, dass du bekennender Entenfan bist. Aber die finden auch so noch genug. Die Schafe “schubbern” sich gerne und da bleibt immer etwas Wolle hängen.
Liebe Grüße an dich
(Man kann trotzdem nicht jedesmal etwas geben. Auch wenn man ganz freundlich “angenakt” wird
)
[Antwort]
Schöne Geschichte Gudrun.
Ich fühle mich wie Paula und der Staat ist die Ente, der an mir rumzupft um meine Wolle (Geld) zu bekommen, damit er sich warm halten kann.
[Antwort]
Siehste, lieber Karl-Heinz, so ist das. Bei den Schafen und bei den Menschen.
Liebe Grüße an dich, und pass schön auf deine Wolle auf.
[Antwort]
Schöhön!! LG Rana
[Antwort]
Danke, liebe Rana.
Liebe Grüße zu dir in den Norden.
[Antwort]
Schön die Geschichte und dazu ein tolles Foto, sehr schön.
Lg,
Rewolve44
[Antwort]
Das war eines von den liebsten Lieblingsschafen. Um das konnte man mit der Kamera herumturnen, wie man wollte. Nichts brachte es aus der Ruhe.
Sei lieb gegrüßt
[Antwort]
Ich bin wirklich auf die gemalten Bilder gespannt…jappel
GLG Marianne ♥
[Antwort]
… ja, da werden wir wohl mal einen Zahn zulegen.
Sei lieb gegrüßt, liebe Marianne.
[Antwort]
Deine Schulbuskinder sind dir sehr ans Herz gewachsen, gell? So eine schöne Geschichte und auf die Bilder bin ich auch gespannt!
[Antwort]
Ja, ich mag die Kinder sehr und freue mich immer riesig, wenn ich sie sehe.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Eine schöne Geschichte von der gütigen Paula
[Antwort]