Angie startet in diesem Jahr ihr Projekt “Tierische Nähe”. Angie wünscht sich Nahaufnahmen von Tieren oder Bilder, wo sich Tiere nahe sind. Ich hoffe, dass sie meine Computergrafik vom “Flitzereh” auch gelten lässt.
Gestern habe ich “Böckchen” mal wieder gesehen mit seiner Freundin. Langsam liefen sie über das Feld vor meinem Haus, auf die nächste Ortschaft zu. Zwei Jahre hat es gadauert, bis Böckchen seine Freundin fand. Mir taten die beiden gestern leid im hohen Schnee. Es ist bestimmt jetzt eine harte Zeit für die Rehe.
Im Nachbardörfchen angekommen, begann Böckchen Zweige anzuknabbern, die über einen Gartenzaun hingen. Seine Freundin stand etwas unschlüssig daneben, drehte sich plötzlich um und hastete in großen Sprüngen über das Feld, über die Straße und verschwand in den Büschen unter den Windrädern. Böckchen schien nichts gemerkt zu haben. Er knabberte weiter.
Dann stapfte er in aller Ruhe über das Feld und ließ sich in der Nähe meines Hauses am Rande einer Buschgruppe nieder. Drei Stunden lag er dort. Ich weiß nicht, ob er auf seine Freundin wartete, aber die hatte ja das Weite gesucht. Schließlich erhob sich Böckchen und trottete weiter, ohne Rehlein. Das wird er wohl verloren haben.
Heute Morgen setzte ich mich, wie immer, mit meinen Kaffeepott ans Fenster. Über das, was ich sah, freute ich mich riesig. Zwei “alte Bekannte” ließen sich den Winterweizen schmecken.
Dann ist ja alles wieder paletti ♥
Du hast das so wunderbar erzählt, so mittendrin dabei. Auf diese Art macht der Winter richtig Freude.
Und deine Malereien sind umwerfend schön. Du hast ein echtes Talent dazu.
Bei mir wäre nur Kraut und Rüben zu sehen.
[Antwort]
Winterweizen, meine Liebe, Winterweizen ist da unten. Aber den bekomme ich auch nicht hin.
Liebe Grüße an dich.
(Die Viehchter ahnen bestimmt nicht, wie sehr sie mich beschäftigen können.)
[Antwort]
Das wird schon gewußt haben, warum es dort lag und wartete, denn manchmal ist Warten das einzige, was man tun kann.
Dein Rehlein mag ich sehr gerne, ich wollte, das könnte ich auch zustande bringen.
GLG Marianne
[Antwort]
Ach liebe Marianne,
Naja, und da musste eine andere Lösung her.
ich hab erst versucht zu fotografieren, aber da war am Ende nur ein kleiner Fliegendreck zu sehen.
Sei lieb gegrüßt am ersten Sonntag im neuen Jahr.
[Antwort]
Ich finde, Tier zu malen ist das schwerste. Super gelungen. Bei uns kommen die Rehe bei dieser Kälte auch immer mehr aus dem Wald heraus. Ob sie was Essbares suchen? LG Rana
[Antwort]
Ich denke schon, dass sie Eßbares suchen, liebe Rana.
Ihr habt wenigstens Wald. Bei uns gibt es leider nur umgewühlte Erde vom Tagebau. Dabei war zwischen Altenburg und Leipzig mal ein riesiges Waldgebiet.
Liebe Grüße in den Norden.
[Antwort]
Liebe Gudrun, schön, dass du sie wiedergesehen hast. Bald wird es besser. Bei uns beginnt es schon langsam zu tauen, Schmuddelwetter zwar, aber dafür sind die Straßen bald wieder freier, hoffe ich und gerade für die kommende Woche, wo ich ja nun auch wieder fahren muss.
Und für die Tiere wird es dann auch wieder besser.
Ich freue mich mit dir über die Rehe und das sie wieder zusammen sind.
Alles Liebe, einen schönen Abend und für morgen einen angenehmen Wochenbeginn wünscht dir deine Chajah.
[Antwort]
Ich hab mich auch gefreut, liebe Chajah.
Und wenn ich einen Garten hätte, würde ich ihnen was zu Fressen an den Zaun hängen.
Ich wünsche dir auch einen guten Wochenbeginn, hoffe, dass du dich ausruhen konntest und dass das Schneechaos auf den Straßen vorbei ist. Pass bitte auf dich auf.
Liebe Grüße von der Gudrun
[Antwort]
Das hast du sehr schön gemalt, vor allem das Tier in Bewegung zu malen, ist ja bestimmt noch schwerer. Super gemacht!
Ist ja typisch Mann, der merkt gar nicht, dass seine Freundin weg ist *lach*
[Antwort]
Siehste!
Aber irgenswie haben sie sich wieder getroffen.
Weißt du, was ich als nächstes male? DEN NULLBOCK.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Hallo, bei so einer schönen Geschichte ist es so auch in Ordnung! *grins*
Ich habe auch grad zwei Rehe gesehen, sie sind so zauberhaft!
Ganz liebe Grüße
Angie
[Antwort]
Ich danke dir, liebe Angie. Ich freue mich sehr.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend.
[Antwort]
Liebe Gudrun, das ist eine wunderschöne, berührende Geschichte. Und deine Grafik passt super dazu.
Schön, dass du bei diesem Projekt dabei bist, ich bin über Gesa zu Angie gekommen und darf auch mitmachen.
So schöne Geschichten habe ich dazu sicher nicht. Das macht aber nix, ich kann sie ja bei dir lesen.
Ich wünsche dir einen wunderbaren Sonntagabend und alles Liebe!
Lieben Gruß
Heike.
[Antwort]
Naja, liebe Heike, ich hab dafür nicht so tolle Fotos. Eigentlich ist das ja ein Fotoprojekt. Angie macht mal eine Ausnahme.
Liebe Grüße an dich und einen schönen Sonntagabend.
[Antwort]
Guten Morgen liebe Gudrun,
ein glückliches und schönes neues Jahr wünsche ich Dir
Wie schön, dass sich die beiden wieder gefunden haben, eine schöne Geschichte
.
Stimmt, die Rehe haben es schwer momentan. Aber zum Glück taut es langsam….
Liebe Grüße
Katinka
[Antwort]
Auch dir ein gutes, erfolgreiches neues Jahr, liebe Katinka.
Bei uns taut es leider nicht. Auf dem Feld mit dem Winterweizen liegt wahnsinnig hoher Schnee. Mitten auf dem Feld liegt gerade Böckchen mit seiner Freundin. Hoffentlich finden die was.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
wie schööön ..die zwei sind wieder vereint, das freut mich sehr. Es muss toll sein, die beiden Rehlein beobachten zu können. Aber ganz sicher ist das jetzt eine harte Zeit für die Tiere – mit dem vielen Schnee.
Deine Zeichnung find ich so klasse – du hast wirklich Talent! ich hab es neulich wieder mal kurz versucht, mit Gimp ..aber irgendwie hab ich dafür kein “Händchen” bzw eine zu unruhige Hand
Ganz liebe Grüße zu dir,
Ocean
[Antwort]
Liebe Ocean,
ich zeichne in einem vektororientierten Programm (wie Corel Draw, Adobe Illustrator). Das ist dann, als ob man einen Stift hat. Man muss einfach anfangen. Das geht erst nach einem Weilchen ganz gut.
Böckchen trottet gerade unten wieder über das zufgeschneite Feld. Wenn das so weiter geht, werde ich versuchen, Futter hin zu bringen.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Dann ist ja alles noch mal gut gegangen und der Haussegen hing nicht schief
Hab einen schönen Tag liebe Gudrun, Emily
[Antwort]
Es sieht ganz gut aus, liebe Emily. Ich hatte vorhin schon wieder Besuch von den beiden auf dem Feld vor dem Haus. Hoffentlich haben sie nicht all zu großen Hunger. Ich möchte sie doch noch mit Nachwuchs sehen.
Herzliche Grüße an dich aus dem Spinnstübchen
[Antwort]
Schön erzählt, liebe Gudrun. Du bist wirklich zu beneiden um deinen Ausblick am Fenster, so mitten in der Natur.
[Antwort]
Den Ausblick genieße ich auch wirklich, zumindest so lange ich noch hier wohne.
Liebe Grüße an dich, liebe Ute
[Antwort]
Oh, wie schön!!! Soviel Natur in deiner Nähe, das ist ja himmlisch!
Liebe Grüße, Martina
[Antwort]
Ja, die Tiere haben es wirklich nicht leicht im Moment. Ich hoffe für sie, dass der Winter nicht allzulange anhalten wird.
[Antwort]
Schöne Geschichte, es ist toll das hautnah miterleben zu können. Deine Grafik ist super schön.
LG Soni
[Antwort]
Tierische Nähe so schön in Worte gefasst , ich finde das paßt auch zu dem Projekt !
Ina
[Antwort]