Dieser Flaschenöffner befindet sich schon seit Genarationen in unserem Familienbesitz und irgendwann werde ich ihn mal weiter geben oder wegwerfen. Der Öffner liegt immer an der selben Stelle im Tischkasten, gleich neben der Schere.
Als ich mit dem Nachbarskind gefilzt habe, hatten wir uns auch über die Rehe vor unseren Fenstern unterhalten. Wir wohnen ja quasi in der ersten Reihe, wenn es um “Rehebeobachten” geht.
Als das Nachbarkind die Schere holen wollte, und den Tischkasten aufgezogen hatte, fiel mir plötzlich auf, dass sie ganz still geworden war. Mit riesengroßen Augen blickte sie zuerst in den Tischkasten und dann mich an. Dann zeigte sie auf mein Küchenfenster und fragte: “Gudrun,… (es folgte ein tiefes Luftholen!) …du hast doch nicht etwa da unten…?” Sie konnte ihre Befürchtung gar nicht aussprechen.
Nein, ich hatte natürlich nicht da unten… Da konnte ich das Nachbarskind beruhigen. Alle Rehe haben ihre Beine noch.
Schafe haben wir vor Weihnachten gefilzt. Vielleicht nehmen wir uns jetzt mal Böckchen und seine Freundin vor.
Hihihi,das hast du aber schön erzählt. Den Flaschenöffner kenne ich auch noch aus frühester Kindheit, damals habe ich mich davor gefürchtet. Wegschmeißen darfst du ihn aber auf keinen Fall, wenn er schon mehrere Generationen überlebt hat, kann doch hier noch nicht sein Ende sein.
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Naja, aber offensichtlich ist er zum Fürchten.
Ich habe schon das Schaffell versteckt. Nun noch dies. Ich werde mir eine Truhe zulegen mit einem fetten Schloß dran.
Liebste Grüße und kämpfe heute fein in deiner Schule
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Naja, zum Knuddeln sieht das Ding nicht eben aus. Man ist sowas halt nicht mehr gewohnt, früher war sowas gewiss viel häufiger anzutreffen. Heb’s nur fein auf, vielleicht kommen solche Zeiten wieder.
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hahaha! Wie süß!

Ich hätte mich als kleines Kind wahrscheinlich auch gefürchtet!
Liebe Grüße, Martina
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Na, das ist auch zum Fürchten, liebe Martina. Ich lass mir was einfallen.
Liebe Grüße an dich
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Wegwerfen nicht, aber wie du sagst wegschließen. Das würde ich auch machen. Irgendwie kann ich verstehen, dass das Kind erschrocken war.
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Ja, über so was denkt man oft nicht nach.
Liebe Grüße an dich
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So niedlich, liebe Gudrun, wie du das erzählt hast. Aber da wäre ich wohl ähnlich erschrocken gewesen
Liebe Grüße zu dir und eine ganz liebe Umarmung für deine Worte bei mir, die haben mir so gut getan und geholfen! Schön, dass du da bist!
Ich sende dir ganz viel Kraft, deine Chajah.
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Danke, liebe Chajah. Ganz viele liebe Grüße zur späten Stunde.
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*ggg* wie gut, dass du das Kind beruhigen konntest. Jesses, mein Ding ist das Teil auch nicht gerade. Bei mir wäre das “Schmuck”- wenn auch Erbstück schon in der Tonne gelandet
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das wird es wohl nun auch
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