Wieder ist Zeit für Heikes Projekt. Diesmal war eine Aussage von Frau Herzchaosmama umzusetzen: Zeit hat man nur, wenn man sie sich nimmt. Und wieder habe ich gezeichnet.
Manchmal bin ich ganz schön lange mit meinem Fahrrad unterwegs. Und oft höre ich: “Nein, das würde mir zu lange dauern. Dafür habe ich keine Zeit”. Wahrscheinlich habe ich vor Jahren genauso gesprochen. Ich war ständig in Eile, bin ständig gehetzt. Immer. Manchmal war ich nach dem Winter erschrocken, dass die Bäume plötzlich Blätter hatten. Der Frühling war an mir vorbei gegangen.
Dann landete ich im Krankenhaus. Nichts ging mehr, und ich hatte viel Zeit zum Nachdenken über den Raubbau an meinem Körper. Zuerst wollte ich solche Gedanken nicht zulassen. Sie waren mir unangnehm. Ich schwächele doch nicht! Ich nicht!
In Leipzig am Neuen Rathaus steht an der Rathausuhr: Mors certa, Hora inerta. Dieser Spruch hat mich früher immer erschreckt. Heute kann ich zur Uhr hochschauen und lächeln. Ich nehme mir Zeit, und schaffe manchmal viel mehr, als früher im Dauerlauf.

Wow, ein super Beitrag zu dem Thema.
Und du lässt uns an deiner Vergangenheit mal wieder ein wenig teilnehmen, dadurch. Ja, so lernt man, mit der Zeit umzugehen.
Die Zeiger erinnern mich an eine Krawatte.
[Antwort]
Naja, da habe ich etwas gefuscht, mit dem Schlips-Zeiger.
Liebe Grüße an dich, liebe Bärbel.
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…ich hätte gar nicht sagen können, liebe Gudrun, ob und welche Uhr am Neuen Rathaus ist…so läuft man durch die Stadt und nimmt gar nicht alles wahr…
so und nun schick ich noch ein paar Sonnenstrahlen zu dir, wir hatten heute genug, war zwar nicht zu warm, aber sonnig, also richtig schönes Wanderwetter…
liebe Grüße von Birgitt
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Die Sonnenstrahlen kann ich gut gebrauchen, liebe Birgitt. Hier sieht es immer noch aus wie Braunbier und Spucke.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
In dieser Phase war ich auch mal, liebe Gudrun und das war gut so. Der Körper zeigt uns deutlich, wann wir die Notbremse ziehen müssen.
Pass gut auf dich auf.
Herzlich,
Anna-Lena
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Er hatte es schon gezeigt, aber zu dem Zitpunkt war ich noch stur wie ein Ackergaul.
Liebe Grüße ins hoffentlich sonnige Berlin
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Liebe Gudrun,
es kübelt immer noch
Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und beschäftige mich gut
Hab einen schönen Montag ♥
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Erst einmal Glückwunsch zum neuen Blogoutfit, das gefällt mir sehr gut. So schön hell und freundlich……hab ich am Wochenende dann verpaßt.
Dein Beitrag gefällt mir und macht mich nachdenklich……kenne ich selbst irgendwie…haste dir aber bestimmt schon gedacht
Sehr gut umgesetzt !!
Grüßlis ♥ Marianne
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Danke sehr, liebe Marianne.
Liebe Grüße von der (schon wieder umtriebigen) Gudrun
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Gudrun, es gibt doch den Spruch “Kutscher, fahr er langsam, ich habe es eilig.” – Da war wohl noch der Achsenburch gemeint, heute der Nerven(zusammen)bruch. – Lohnt sich nicht!
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Jaja, so ist das eben manchmal. Und dann hat man verdammt viel Zeit.
Herzliche Grüße an dich, liebe Clara
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Liebe Gudrun, dankeschön. Und du hast wieder einmal völlig recht, die ganze Hektik bringt es nicht. Mich machen meine kleinen Krabbeltierchen ruhiger, für die ich unendlich viel Geduld aufbringen muss, will ich sie in einer genau passenden Pose auf dem Foto haben. Da fallen sie vom Grashalm, ich setze sie wieder drauf, sie fallen wieder runter, ich setze sie wieder drauf … *g*
Mit Eile ist da nix.
Schön, dass du für dich einen Weg gefunden hast, es ruhiger angehen zu lassen. Das freut mich sehr!!
Liebe Grüße an dich und eine wunderschöne Woche!
Heike
[Antwort]
Also, deine Krabbeltierchen hast du wirklich gut in Szene gesetzt. Das man dafür Geduld braucht, glaub ich dir, liebe Heike.
Liebe Grüße an dich und auch dir eine schöne Woche
[Antwort]
Danke Gudrun, danke für den Hinweis nicht alles in Eile machen zu müssen. Ich ertappe mich immer wieder – schnell, schnell… In der Langsamkeit liegt die Beständigkeit. Danke für diesen Beitrag!
Herzlichst
Petra
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Ach, ich muss mich ständig zur Ordnung rufen, liebe piri, aber so etwas wie damals will ich nicht noch einmal erleben.
Liebe Grüße an dich
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Schön hell hast du es jetzt hier … auch wenn mir das Grün auch sehr gut gefallen hat
Tja, Zeit muss man sich eigentlich wirklich einfach nehmen. Auf der Arbeit leider nicht möglich, aber zumindest außerhalb sollte man das.
Aber irgendwie meine ich immer, ich müsste zuerst alles immer erledigen, bevor ich mir freie Zeit gönne und so ist die verbleibende dann meist zu wenig.
Irgendwie fehlt es mir da noch an Wille … ich hoffe, das ändert sich irgendwann mal.
[Antwort]
Ich war auch auf Arbeit unglaublich hektisch. Auch da geht es ruhiger, das heißt nicht, dass etwas weggelassen wird. Nur, dass es mit Ruhe und Bedacht geht. Aber stimmt schon: Das ist weniger von einem selber abhängig.
Liebe Grüße an dich, liebe Frauke
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Ein super Beitrag, liebe Gudrun – und so wahr!
Wenn man nur durchs Leben hetzt, hat man doch am Ende gar nicht gelebt, oder?
Dein neues Blogoutfit gefällt mir übrigens sehr gut!
Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart
Katinka
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Danke, liebe Katinka.
Und jetzt bräuchte ich nur noch Wärme und Sonne. Dann wäre alles gut.
Liebe Grüße aus dem Regen
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Wow hast du das wieder toll gezeichnet.
Ja, man sollte noch mehr auf seinen Körper hören, er zeigt uns schon, wenn wir übertreiben.
[Antwort]
Stimmt, man sollte auf ihn hören. Und zwar bei Zeiten.
Liebe Grüße an dich, liebe Ute
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Tolle Zeichnung!
Ich hatte auch mal so eine Zeit, da hab’ ich mir keine Ruhe gegönnt und war irgendwie nur noch unter ‘Strom’.
Inzwischen habe ich gelernt, dass es auch langsamer geht.
Liebe Grüße
Bärbel
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Wir Frauen haben da wahrscheinlich auch ein besonderes Talent dafür, liebe Bärbel. Ich wollte es erst auch nicht glauben, dass es auch einwenig ruhiger geht.
Liebe Grüße an dich
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[...] Gudrun/Spinnradgeschichten [...]
Nachdenklich stimmende Worte und ein sehr gut gelungenes Foto habe ich hier vorgefunden.
Ich bin ein Mensch, der von Natur aus gar keine Hektik mag, ich kann so und konnte so noch nie arbeiten.
Da krampft sich dann bei mir alles zusammen und ich fühle mich extrem unwohl.
In der Ruhe liegt die Kraft heißt es so schön und wahr.
Sei herzlich gegrüßt von:
Beate
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Es ist schlimm, dass man das manchmal erst erkennt, wenn es einen richtigen Schuss vor den Bug gegeben hat.
Liebe Beate, ich sende dir liebe Grüße
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