“In Lindenau, da ist der Himmel blau, …” So heißt es in einem Kinderlied aus Leipzig.
Blau war der Himmel allemal, als ich heute, am Sonntag, auf den Lindenauer Markt war.
Dort entsteht ein Einkaufszentrum. Das gefällt nicht jedem, wie auf den Bildern zu sehen ist, aber ich finde es sehr interessant, dass man die alten, historischen Häuserfassaden stehen lassen hat. Sie werden in das neue Gebäude integriert. So bleibt etwas von Leipzigs Charakter erhalten, wenn schon nicht jedes Haus zu retten ist.
Danke, lieber Wolfgang, dass du mit deiner Kamera Bilder gemacht hast nach meinen nervigen Regieanweisungen. Ich hatte nicht etwa den Farbfilm vergessen. Nein, gleich die ganze Kamera.
Das ist ein interessantes Projekt – alte Fassaden im neuen Haus. Vielleicht hatte der Denkmalschutz ein Wörtchen mitzureden? Am Potsdamer Platz hier in Berlin gibt es so etwas Ähnliches.
“Nach dem Fall der Mauer 1989 wurden die Reste des Hotels unter Denkmalschutz gestellt. Diese Tatsache wurde bei den ersten Plänen für das Sony Center am Potsdamer Platz aber auf Grund falscher Informationen zunächst nicht berücksichtigt; die Planer wollten das Gebäude abreißen. Es stand nun gewissermaßen im Weg. 1993 einigte man sich mit der Stadt Berlin auf eine spektakuläre Lösung: Der Kaisersaal sollte um 75 Meter verschoben und in das Center integriert werden. Möglich war das dank modernster Technik mit Computersteuerung und einer Luftkissen-Konstruktion. Die Translozierung gelang im März 1996, die Kosten allein für diese Verschiebung betrugen rund 75 Millionen Mark. Der ebenfalls erhaltene Frühstückssaal des Hotels wurde in 500 Einzelteile zerlegt und später wieder zusammengebaut; in ihm befindet sich heute das Café Josty.” Quelle wikipedia
Ich hoffe, dass die Kosten bei dem Leipziger Projekt etwas günstiger sind!
Liebe Grüße
Elvira
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Das hoffe ich auch, liebe Elvira. Dr Cititunnel kostet ja schon genug.
Liebe Grüße an dich
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…und haste den Ziegenbock auch gesehen, liebe Gudrun,
wie er mit seiner im Frau im Unterrock…???
je es ist schön, wenn mit der Fassade vom Charakter noch etwas bleibt,
drinnen kann ja ruhig alles modernisiert werden…
liebe GRüße von Birgitt
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Hihi, ich hab es extra nicht hingeschrieben, liebe Birgitt. Ich wollte mal sehen, ob das einer kennt. Na klar, du hast ja viele Jahre in Leipzig gewohnt.
Liebe Grüße an dich
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Wow, ist das beeindruckend, liebe Gudrun,
dass so eine riesige Häuserwand noch soviel Stabilität hat, dass sie nicht einfällt. Klar wird sie durch ein Stahlgestell gestützt, dennoch sieht es spektakulär aus. Und dass die alten Fassaden erhalten bleiben, finde ich auch toll.
Danke für die Fotos.
Gut, dass du einen Fotografenersatz dabei hattest.
Hab eine schöne Woche,
liebe Grüße, Andrea
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Ja, da hatte ich wirklich Glück. Ich bin schon ein Held: Kamera vergessen.
Liebe Grüße an dich, liebe Waldameise
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Huch Gudrun, wie kann man die Kamera vergessen?
Interessante Aufnahmen. Ich finde es gut, dass man die alten Fassaden erhält.
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Kamera vergessen geht ganz einfach, ich schaffe das mit schöner Regelmäßigkeit – sogar beim Auftritt der Band meines Sohnes!
[Antwort]
Ich auch. Sie lag schön ordentlich verpackt griffbereit zum Abmarsch. Da lag sie aber auch noch bei der Wiederkehr!
Liebe Grüße an Euch beide
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Ich finde es auch gut, liebe Ute, denn Leipzig war man bekannt wegen seiner schönen Bürgerhäuser.
Liebe Grüße an dich
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Da entstehen ganz wundervolle Dinge in Leipzig. Bin mal gespannt wie es dort in zwei/drei Jahren aussieht.
Ich war dieses Jahr zur Buchmesse zum ersten Mal in Leipzig und muß sagen – Die Stadt gefällt mir sehr gut.
Freunde von uns waren zu ihren Studienzeiten in Leipzig. Und beim Unigelände zeigten sie uns so einen tollen Keller, der wurde zu DDR-Zeiten von Studenten freigeschaufelt und heute ist da eine tolle Kneipe drin mit mehreren Räumen – echt toll. Weißt Du welches ich meine? Sonst erkundige ich mich gerne nochmal meine meinen Freunden.
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Na klar, das ist die Moritzbastei! Dort habe ich auch mit der Schubkarre Dreck herausgekarrt als Student. Nach dem Krieg hatte man die Keller nämlich mit Schutt verfüllt. Und den haben wir wieder entfernt.
Es gibt in der Moritzbastei tatsächlich viele tolle Veranstaltungen. Jazz z.B. Eine tolle Stimmung ist dann da…
Liebe Grüße an dich, liebe Martina
(Jetzt war ich doch ins Schwärmen geraten!)
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Jetzt sag bloß dass du auch noch die liebe Judith kennst. Wohnt jetzt in Berlin. Es gibt ein Buch über diese Aktion der Moritzbastei, kennst du bestimmt auch. Bist du da auch mit abgebildet?
[Antwort]
Weiß ich nicht. Irgendwie war mir das in der letzten Zeit abhanden gekommen im Oberstübchen. Ich hab’ gar nicht mehr daran gedacht.
Ich glaube, eine Judidt kannte ich nicht. Oder warte, ich glaube eine ehemalige Sportlerin, die an unserer Sektion studierte hieß so. Ich glaube, die war Kanutin.
Liebe Grüße ins Ländle
Ja, das gefällt mir auch, denn es geht sehr gut, dass man altes mit neuem integriert.
GLG Marianne
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Ich bin gespannt, wie es am Ende aussehen wird, liebe Marianne.
Herzliche Grüße
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Ich finde am lustigsten den Protest “Kein Konsum!” – Ich habe das Wort auch noch nicht vergessen, vor allem, weil es so doppelsinnig war.
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Genau!
Und es war auch noch eine Zeichnung daneben, liebe Clara. Die habe ich besser weggelassen.
Liebe Grüße an dich
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Na sowas, da fährst du nach Leipzig, ohne Kamera!
Gut, dass dein Begleiter eine dabei hatte.
Schön, dass sie die Fassaden erhalten.
Sowas haben sie in Gelsenkirchen auch gemacht mit EINEM Haus aber nur.
Dabei hatten sie dort ein so schnuckeliges Rathaus im Zuckerbäcker-Stil. Einfach abgerissen und ein graues, ausdruckloses Hochhaus hingesetzt. Ich könnte mich schon wieder aufregen!
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Markranstädt (gleich vor Leipzig) hat jetzt einen schwarzen Anbau. Das sollte vielleicht nobel und vornehm sein, auf mich wirkt das wie ein Sarg.
Liebe Grüße an dich
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Au backe, ja das glaub ich.
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