Die Arbeit mit dem Kalligraphiepinsel in Illustrator geht immer besser. Ich habe mir heute einen eigenen, mit individuellen Einstellungen, eingerichtet.
Bei der Gestaltung des Herbstgedichtes von Stefan Zweig hatte der Jan zu bemerken, dass ich doch eine Antiqua-Schrift verwenden solle. Das wäre besser. Ich gestehe, dass ich mich um Typografie nicht mehr gekümmert habe, seit ich das nicht mehr unterrichte. Es ging mir am Poppes vorbei. Ich war nachlässig geworden. Jans “Ningelei” war Grund genug, mir zu überlegen, dass man das, was man weiß nicht aus irgendwelchen Befindlichkeiten “vergessen” oder ignorieren sollte.
Also habe ich mein Schriftverwaltungsprogramm auf den Plan gerufen, in meinem Gedächtnis nach Antiqua-Schriften gekramt, den Schriftarten mit gerundeten Bögen, die auf dem lateinischen Alphabet basieren und überhaupt die römische Antike um Vorbild haben. Umgangssprachlich bezeichnet man die Antiqua-Schriften auch als Serifenschriften, die vor allem in den Druckerzeugnissen ihre Anwendung findet. Die Serifen bilden so etwas wie eine Leseführung, eine Linie, damit das Auge in der Zeile bleibt. Ich hab mal versucht, welche zu zeichnen.
Nun habe ich für das Web gestaltet, da gelten noch ein ganz klein wenig andere Regeln, aber extra für den Jan habe ich nochmal ein Herbstgedicht gestaltet. Ich kenne dem Jan seine liebste Lieblingsantiqua. Dies ist sie nicht. Aber vielleicht ist er mit meiner Stempel-Schneidler auch zufrieden. Diese Schrift hat viele Schriftschnitte, da fand sich auch ein Schriftschnitt “Medium” für das Web.
Vor allem aber freue ich mich, wenn man seinen Kindern zuhören kann, wenn sie einen bereichern. Das ist wie ein ständiges Geben und Nehmen. Und das macht mich sehr glücklich. Das ist für dich, lieber Jan. Und selbstverständlich mit Antiqua-Schrift.



Fontane mag ich sehr – Danke für die schöne Umsetzung dieses Gedichtes und Antiqua Schriften sind die edelsten und harmonischten Schriften und immer sehr fein.
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Ach ja, liebe Piri. So langsam kann ich mich wieder damit beschäftigen.
Herzliche Grüße an dich
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Einfach wunderbar ♥
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Danke, liebe Marianne.
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Sehr schön, danke Gudrun.
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Ich freue mich, wenn es dir gefallen hat, liebe Ute.
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Liebe Gudrun,
Ich finde Deinen Satz “Also, habe ich in meinem Gedächtnis nach Antiqua-Schriften gekramt”, echt orginell.
…… und besser mal wech.
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Jaja, ich musste erst mal aufräumen, Altes wegschieben und dann war ich drin in der Antiqua-Schublade.
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Guten Abend, liebe Gudrun,
was für ein schönes und auch ein bisschen melancholisches Gedicht und wunderbar gestaltet von dir! Und die Antiqua-Schrift ist wirklich wunderschön .. Früher hab ich gern mit den Füllern geschrieben, die breite Federn hatten und die dicke schwarze Tinte .. eigentlich schade, dass das Schreiben von Hand durch mein vieles Tippen im Internet so hintenan gestellt worden ist ..
Stefan Zweig ..dieses Gedicht, das du in deinem Eintrag zeigst, ist wie ein déjà vu für mich .. habe als Jugendliche alles von dem Autor gelesen, was ich kriegen konnte ..die einfühlsame Art seines Schreibens hat mich total gepackt. Hab Dank für die Inspiration, mal wieder eines seiner Bücher herauszuholen!
Ich wünsch dir ein entspanntes schönes Wochenende und schicke dir ganz liebe Grüsse
Ocean
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Du erinnerst mich immer wieder und ganz sehr an meine Tochter, liebe Ocean. Der Füller, die schwarze Tinte, Stefan Zweig und andere …
Liebe Grüße an dich
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Liebe Gudrun,
ein sehr gefühlsvolles Gedicht für die gegenwärtige Jahreszeit.
Ah, Schriften – sehr schön und interessant, bei uns mit Fonts bezeichnet.
Einer meiner Freunde in Hamburg hatte eine Druckerei und durch ihn wurde ich auf die verschiedensten Schriftarten aufmerksam gemacht.
Bei älteren Büchern kann man noch sehen, dass damals andere Buchstaben benutzt wurden als heute und natürlich bei alten Bibeln usw. waren die Buchstaben noch kunstvoller gestaltet.
Schönes Wochenende,
Karl-Heinz
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Ich kenne sie halt auch durch die Mediengestalter-Ausbildung und aus der Druckerei.
Der Satz der Gutenbergbibel hat mich immer fasziniert. Er hat extra Buchstaben geschnitzt, damit alles passt. Schön.
Liebe Grüße in die Ferne
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Ich hab hier noch einen Kalligraphie-Füller, aber den benutze ich selten und wenn, dann kommt ganz sicher nix edles raus
Aber sowas am PC zu machen, dazu fehlt mir die Geduld.
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Mit dem Frafiktablett kann man wenigstens kein Papier zerkratzen. Aber es ist auch nicht ganz so geheimnisvoll.
Liebe Grüße an dich
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Liebe Gudrun,
ein ganz wundervolles Gedicht, das ich noch nicht kannte.
Du hast es schön gestaltet.
Liebe Grüße:
Beate
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Wenn ich dein kleines Bildchen mit deinem Hundi sehe, liebe Beate, freue ich mich immer sehr. und ich muss gleich mal schauen, was der gasthund macht. Heute ist er fix und fertig, weil wir ganz weit gelaufen sind.
Liebe Grüße an dich
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Ein ganz zauberhaftes Gedicht, das nicht nur auf den Herbst, sondern auch auf das Alter passt. Ich werde es mir abschreiben bzw. kopieren und ausdrucken.
Was Schriften anbetrifft: da hab eich so gar kein Talent für und ich weiß auch kaum etwas darüber, gerade mal serif und sans serif. Aber bei der Gestaltung des Fotobuches musste ich mir auch Gedanken machen, was ich auswähle. Interessant, wie manche Schriften die Aussage des Inhalts noch verstärken.
Schriften scheinen wieder groß im Kommen zu sein; es gibt viele, meist amerikanische Bücher von Multimedia-Künstlerinnen zum Thema. Die sind mir neulich zufälligerweise untergekomemn.
Ein schönes Wochenende, es liegt sonnig und vielversprechend vor uns allen,
Ingrid
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In diese Bücher hätte ich gerne mal geschaut, liebe April. Das interessiert mich sehr.
An das Alter habe ich übrigens auch gedacht.
Liebe Grüße an dich
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