Neulich schrieb jemand über Träume. Im Kommentar hatte ich noch lauthals “getönt”, dass ich meine Träume früh nicht mehr weiß. Und was passiert?
In Leipzig komme ich jedesmal an einem bestimmtem Haus vorbei, einer fürchterlichen Bruchbude, meiner heißgeliebten “Hornzsche”. Sie tauchte schon öfter in meinen Grafiken auf, und beschäftigt mich nun auch noch im Traum.
In jeder Stadt gibt es Werbeflächen, die man für mehr oder weniger Geld mieten kann. Warum aber sollte das jemand tun, wenn die Plakate an jedes Abbruchhaus gepappt werden können? Da hält ein Lieferwagen an, ein Mann mit Eimer, Leiter und Besen hüpft heraus. Und dann wird plakatiert, manchmal mehrere Plakate gleichen Inhalts nebeneinander, denn man hat schon die Miete für die Werbefläche gespart. Da darf es ein Plakat mehr sein. Häßlich! So häßlich, dass ich gar nicht mehr hinschauen mag.
Ich träumte nun von einem Wettbewerb der Plakatierer. Ihnen wurde Werbefläche zur Verfügung gestellt und darauf hatten sie ihre Plakate zu präsentieren. Die Fläche war für alle gleich und die Anzahl der Werbeinhalte auch. Die Plakatierer sollten sich ihre Fläche aufteilen und bekleben, so wie es gefällt, aber unter der Vorgabe, dass nicht jeder Zentimeter beklebt werden muss. Manchmal ist weniger eben mehr, und Leerräume sind auch ein Gestaltungselement.
Wie es weiter ging? Keine Ahnung. Ich wurde wach. Vielleicht machte man eine Online-Abstimmung über die bestgestaltetste Werbefläche oder befragte Passanten. Ich jedenfalls würde mir das ganz genau ansehen und hätte auch immer was zu erzählen über das, was gerade so los ist in meiner liebsten Lieblingsgroßstadt.


Mich stört es auch immer gewaltig, wenn ich an Bretterzäunen oder sonstwo gleich 1, 2, 3, …8 gleiche Plakate kleben sehe. – Aber unsere Wahlplakatkleber gehen da ja mit schlechtestem Beispiel voran. – Die lassen auch kaum einen Quadratzentimeter ungenutzt.
Mit Gruß von hier!
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So ist es, lieb Clara. Und manche Häuser werden wahrscheinlich vom Plakatkleister zusammengehalten.
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Ein Wettbewerb für Plakatierer – das ist “DIE IDEE”. Mensch Gudrun, das ist ein toller Traum.
Ich denke aber auch an Plakate präsentieren etwas. Präsentier Dich mal ordentlich liebe Gudrun, mit oder ohne Plakat. Du hast so viele Fähigkeiten.
Einen ganz herzlichen Gruß aus dem Schwabenländle
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Naja, mit Plaketen hatte ich immer nicht viel zu tun, höchstens die Aufteilung der Fläche und den Einsatz von bestimmten Schriften musste ich unterrichten. Jetzt hat so etwas mein Jan vor, und vielleicht habe ih es deshalb geträumt.
Liebe Grüße in dein Ländle
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Wer weiß, was aus diesem Traum wird….. gut, das Du Dich an ihn erinnert hast.
[Antwort]
Vielleicht war ich einfach erschrocken, wie damals, als ich träumte, ich solle Mathematik unterrichten. Ausgerechnet ich mit meiner mathematischen Unlogik.
Gruß in den Norden
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Liebe Gudrun,
auch ich kann mich meist nicht an meine Träume erinnern. Aber hin und wieder hab ich solch einen realen Traum, dass mir noch nach dem Aufwachen “die Spucke wegbleibt”.
Aber meist kann ich mich nicht erinnern, was in der Nacht alles so los war
Liebe Sonnengrüße von Dori
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Vielleicht ist das ganz gut so, mit dem Nichterinnern, liebe Dori. Ich kann mir vorstellen, dass ich arge Gefechte auszustehen habe.
Liebe Grüße an dich
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Aus diesem Traum müsstest du irgend was machen. Du wusstest ihn ausnahmsweise noch, also bedeutet das etwas. Vielleicht solltest du wirklich an einem realen Wettbewerb teilnehmen. Das Können dazu hast du allemal.
[Antwort]
Ach wo, liebe Ute. Das ist dafür alles nicht gut genug,
Herzliche Grüße an dich
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Es ist wahr, sie plakatieren auf deuwel kommraus. Da sind wir schon wieder beim Teufel, grins.
Da schau ich doch gar nicht hin, denke nur, wir unsauber das ausschaut. Aber wahrnehmen tu ich nicht, was auf den Plakaten steht. Das kann ich gut ausblenden.
Tja, wer weiß, vielleicht gibt es ja mal so einen Wettbewerb, und du hast das fertige Konzept dafür
Liebe Grüße zu dir ♥
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Nee, ich habe kein Konzept, liebe Bärbel. Aber die Aufteilung einer Fläche klappt noch ganz gut, wenn ich mir Mühe gebe. Und mehr Mühe muss ich mir einfach geben.
Liebe Grüße von Altstimme zu Altstimme
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Wir könnten doch einfach schöne Plakate drucken und an die Hornzsche kleben. Vielleicht mit aufmunternden Sprüchen um den vorbeigehende Passanten ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.
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Sofort! Aber wer trägt die Druckkosten?
Wenn ich mal zum Reichtum tendiere, mache ich das.
Liebe Grüße zu dir an deine Spree
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Ein schöner Traum! Ein Wettbewerb der Plakatierer, ja, das täte mir auch gefallen!
[Antwort]
Und das glaube ich dir sofort.
[Antwort]