Da hab ich mir neulich einen Film im Fernsehen angesehen, “Die Schäferin”. Als ein moderner Heimatfilm war er angekündigt worden. Fernsehen ist nicht mein Ding und Heimatfilm auch nicht. Aber ich habe mich vor die Kiste gehockt, weil ich Schafe sehen wollte, Hütehunde, die Schäferin. Erinnern wollte ich mich an die Zeit, als ich mit Asta, Moritz und der kleinen Herde “unterwegs” war.
Der Film hat mir nicht gefallen, aber Erinnerungen kamen dann doch noch.
Im Herbst war eine unglaubliche Ruhe auf der Weide. Nur ab und zu blökte ein Schaf. Neben mir saß die Asta und beobachtete aufmerksam “ihre” Herde. Manchmal kuschelte sie sich ganz dicht an mich. Der Hund strahlte eine unglaubliche Wärme aus. Neblig war es, feucht und manchmal richtig kalt.
Ich war gerne draußen bei den Tieren. Manchmal war es auch lustig, wie in dem alten Volkslied aus dem 19. Jahrhundert.
Schäfer sag, wo tust du weiden?
Draußen im Feld auf grüner Heiden
tun die lustigen Schäfer weiden
und ich sag: es bleibt da bei:
Lustig ist die Schäferei!
Schäfer sag, was tust du essen?
Krautsalat und grüne Kressen
tun die lustigen Schäfer essen
und ich sag: es bleibt da bei:
Lustig ist die Schäferei!
Schäfer sag, wo tust du trinken?
Roten Wein mit Zucker drinnen
tun die lustigen Schäfer trinken
und ich sag: es bleibt da bei
Lustig ist die Schäferei!
Schäfer, sag: wo willst du tanzen?
Draußen im Feld bei meinem Ranzen
Draußen im Feld bei ihrem Ranzen
müssen lustige Schäfer tanzen
Und ich sag: Es bleibt dabei
Lustig ist die Schäferei.
Schäfer, sag: wo willst du schlafen?
Draußen im Feld bei ihren Schafen
müssen lustige Schäfer schlafen.
Und ich sag: Es bleibt dabei:
Lustig ist die Schäferei.
Liebste Gudrun,
mein Lieblingsenkel heißt Moritz – Mo .Den Film kenne ich nicht, aber ich find es toll, dass Du eine Schäferin bist/warst – mit einer Herde.
Welch unglaubliche Erfahrung.
Liebe Sonnengrüße von Dori
[Antwort]
Ich kann mich noch an die ersten Schuhe erinnern und an die Ferien mit Max und Moritz.
Aber den Film muss man nicht kennen. Ehrlich.
Liebe Grüße an dich, liebe Dori
[Antwort]
Schön, dein Schäfer, liebe Gudrun. Das Liedchen ist auch nett, das kannte ich nicht.
[Antwort]
Ich kann’s sogar noch singen, liebe Ute. Ich hatte es nur vergessen.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Gudrun,
hatte ich Dir eigentlich schon mal erzählt, dass unser Sohn auch paar Schafe hatte. Ich weiß nicht, ob ich davon noch Bilder habe.
Als unser Sohn dann nach Oklahoma zog, hat er sie Schafe verkauft. Paar Schafe hatten auch Junge bekommen und mit dem Schafbock haben wir tolle Dinge erlebt. So ist einmal abgehauen als wir im Dorf unten den Pioneer Day hatten und hat einfach – ohne unser zutuen – an der Parade teilgenommen. Wurde dann von der Polizei gejagt, aber die konnte ihn nicht fangen, war viel zu schnell und rannte durch die Felder. Paar Cowboys haben ihn dann zu Pferd verfolgt und mit einem Lasso (Lariat) eingefangen und wir haben ihn dann auf dem Pick-up geladen und nach Hause gebracht.
Genug Gras haben wir auf unserem Grundstück. Schäferhund haben wir aber nie besessen.
LG Karl-Heinz
[Antwort]
Oh ja, lieber Karl-Heinz, Schafböcke können einen schon schaffen. Unserer sprang immer über den Zaun und fraß den Hühnern und Gänsen im angrenzendem Hof den Weizen weg. Über euren Bock habe ich jetzt herzlich gelacht. Ich kann mir das ganze Drama gut vorstellen.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Toller Blog von dir. Einen Schäfer mit seiner Herde hat mich schon als Kind fasziniert. Wir haben hier in der Nähe eine Heide. Da habe ich erst kürzlich eine Heidschnucken Herde gesehen. War schon klasse. Dir noch einen schönen Abend. L.g. Ludger
[Antwort]
Die Heidschnucken sind richtig genügsame Schafe. Mir gefällt es, dass sie Hörner haben und aus der recht groben Wolle wollte ich mir einen Teppich häkeln. Aber daraus ist bisher nichts geworden.
Mir gefallen die Tiere sehr.
Herzliche Grüße in deine Heide
[Antwort]
Die neuen Filme sind auch nicht mehr, was man erhofft.
Aber deine Erinnerungen sind wieder da, wie schön, jetzt in der Herbstzeit.
Da denkst du an die Hunde, die Schafe, wundervoll.
In der NDR-Talk-Show war mal eine Schäferin, das war auch richtig spannend. Ist aber mindestens schon ein Jahr her. Das Gespräch mit ihr und die Bilder die gezeigt wurden, waren höchst interessant.
[Antwort]
Ja, das glaube ich. Leicht ist die Arbeit nicht, aber es gibt schon einige Frauen, die sie gut machen. Frauen sind einfühlsamer, was die Tiere betrifft. (Meistens jedenfalls.
)
Liebe Grüße an dich, liebe Bärbel
[Antwort]
Der Schäfer ist dir wunderbar gelungen und das Lied dazu finde ich toll, so einfach und schön kann ein Schäferleben sein zudem noch glücklich.
Erinnerungen kann einem niemand nehmen.
Ich habe noch so viele Schafe, alle Fotos noch nicht fertig, aber wenn, dann mache ich eine Extrapost nur für dich…ganz ehrlich. Kann ja auch noch etwas lustiges dazu schreiben.
Mal sehen.
Herzlichst ♥ Marianne
[Antwort]
Ich weiß, du hattest ja schon mal ein Schaf gezeigt, liebe Marianne.
Auf die Bilder freue ich mich schon.
Ganz liebe Grüße an dich.
[Antwort]
Ich wollte nur mal schreiben, dass ich hier immer lese, auch wenn ich kaum kommentiere. Meistens ist sowieso schon alles gesagt und manchmal kann ich gar nichts dazu sagen, weil das Thema so weit von mir entfernt ist und immer wieder staunen und sagen, dass deine Zeichnungen toll sind, das will ich auch nicht und wenn es 1000mal stimmt!
[Antwort]
Es wäre mir sehr Recht, wenn du meine Machwerke auseinander zotteln würdest, denn gerade auf dein Urteil lege ich sehr viel Wert.
Und ansonsten: Was mache ich bloß mit dir, liebe Piri. Ich glaube, du bist einwenig müde.
Liebe Grüße an dich
(Und gut, wenn du immer da bist, auch ohne viel schreiben.)
[Antwort]
Auch wenn ich den Schäfer/die Schäferin gut gelungen finde, strahlt die Figur etwas trauriges aus. Sie sieht aus, als würde sie aus dem Bild gehen, so alleine, ohne Schafe. Wie ein Abschied.
Liebe Grüße,
Elvira
[Antwort]
Naja, ein bissel war es ja auch so. Ein Abschied.
Liebe Grüße an dich, liebe Elvira
(Ich drück die Daumen für den Hundi.)
[Antwort]
Das ist ja ein lustiges Lied. Kenn ich gar nicht. Das Bild schaut wirklich ein bisschen traurig aus. Aber es ist gut gemalt.
Liebe Grüße Ulrike
[Antwort]
Ich bin auch ein wenig traurig, denn die Zeit mit den Hunden und den Schafen war eine sehr schöne. Wenn ich etwas jünger wäre, würde ich es wagen, mir eigene Schafe zu halten.
Liebe Grüße an dich, liebe Ulrike
[Antwort]
Das glaub ich dir gern. Wenn ich Zeit und das Grundstück dazu hätte, würde ich bei mir auch Schafe halten. Als ich nämlich damals noch mit meinem Freund zusammen war, der übringens im Dorf wohnt, haben wir jeden frühen morgen die kleinen Kamerunschafe gefüttert. Das war voll schön. Ich vermiss die Zeit sehr. Aber naja, so ist das mit der Liebe… Lg Ulrike
[Antwort]
Liebe Gudrun,
deine Erinnerungen sind wunderschön. Hast du auch auf der Wiese geschlafen?
Bei unseren Wanderungen begegnen wir oftmals Schafherden und jedesmal muss ich dabei an dich denken. Am Samstag sahen wir eine riesige Schafherde. Ich vermute, dass es sich um mehrere handelte, die sich dort getroffen haben. Gibt es sowas? Schäfertreffen oder so? Bei Gelegenheit werde ich mal das Foto zeigen.
Liebe Grüße,
Andrea
[Antwort]
Aber bei dir, in deiner wunderschönen Landschaft, da könnte ich mir schon vorstellen, auf der Wiese bei den Schafen zu schlafen.
Liebe Grüße von der Gudrun
[Antwort]
Ein nettes Volkslied und ein wunderbares Schäferbild!
Ich bin immer begeistert, wenn ich unterwegs eine Schafherde sehe. Stundenlang könnte ich sie beobachten…
Liebe Grüße
Bärbel
[Antwort]
Das ist auch schön, liebe Bärbel. Und beruhigend.
Mich haben die Schafe und die beiden Hunde wieder zurückgefordert ins Leben. Es war eine herrliche Zeit.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Wenn du von den Schäfern berichtest, muß ich immer an meinen Ur-Großvater denken, der Schäfer war. Leider weiß ich viel zu wenig von ihm. Aber wenn du davon erzählst, sehe ich ein Stück von ihm. Auch, wenn die Zeit eine andere war. Du schreibst so schön darüber und das finde ich großartig. Danke dafür.
Alles Liebe, die Emily
[Antwort]
Ach, liebe Emily, ich wäre jetzt gerne bei den Schafen. Sie haben mir eine unglaubliche Ruhe gegeben.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Bei den Schafen war es wirklich sehr gemütlich. Ich kann mich daran erinnern, dass ich im Gras lag und dem “Ratsch Ratsch…” der “Mähmänner” zugehört habe. Das ist irgendwie total entspannend
[Antwort]
Ja, und im Gras gab es allerlei Getierchen. Stimmts?
Ich möchte das auch nochmal erleben, die kämpfenden Ziegenböcke, den Lämmerkindergarten, meine verschmuste Liese, Ast im Übereifer…
Liebe Grüße an die Spree
[Antwort]
Ich war als Kind in den Ferien immer bei meinen Großeltern auf dem Lande. Sie hatten auch Schafe und Ziegen. Das sind immer noch ganz tolle Erinnerungen für mich.
[Antwort]
P.S.: Dein Schäferbild gefällt mir – ganz toll.
[Antwort]
Oh, vielen Dank.
[Antwort]
Diese Tiere sind so freundlich. Die Ziegen- und Schaflämmer haben immer so einen Unsinn angestellt, dass ich immer viel zu lachen hatte.
Herzliche Grüße an dich, liebe Silberdistel
[Antwort]