Nein, heute werde ich mal nicht zeichnen. Ausruhen sollte ich mich.
Das Wetter ist herrlich im Moment. Es ist relativ warm und die Sonne gibt ihr Bestes. Und trotzdem bin ich müde, unglaublich müde. Und weil nichts Gutes herauskommt, wenn ich mich zum Zeichnen zwinge, lasse ich es heute. Der Fernseher bleibt aus. Radio auch, und außer dem Ticken der Uhr ist kaum etwas zu hören.
Besonders unterhaltsam bin ich heute nicht. Zu vieles geht mir im Kopf herum, was mir einfach keine Ruhe lässt. Wie wird es weiter gehen mit diesem Land? Wo wird mein Platz sein? Geht es meiner großen Tochter gut, die seit vielen Monaten nichts mehr von sich hören ließ?
Es gibt Gedanken, die kann man nicht einfach mit einem “Schacka” davonscheuchen. Zeichnen wäre vielleicht doch ganz gut.
Aber wisst ihr was? Ich zeige euch mal meinen Mäusekönig, diese gruselige Gestalt. Jaja, das ist er, der vor Jahren unser Kinderzimmer heimsuchte. Fragt den Jan! Der weiß das ganz genau. Er muss da gewohnt haben. Und eines Abends hat der doch …
…na da bin ich aber sehr gespannt, liebe Gudrun,
was er eines Abends…
ja so Tage gibt es, wo nichts richtig läuft (jedenfalls dem eigenen empfinden nach) und alles so schwer ist…
bestimmt ist es ganz bald wieder besser…ich stell mir das so schwer vor, wenn ein Kind sich nicht mehr meldet…keinen Kontakt will…und du kannst nichts dagegen tun…
ich schick dir viele gute Wünsche und ein kleines Adventslicht…es leuchtet hier an meinem Schreibtisch…
lieber Gruß von Birgitt
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Das Licht ist angekommen, liebe Birgitt. Vielen, herzlichen Dank und einen liebn Gruß zurück.
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“Und eines Abends hat der doch …” – das Töchterchen in das Bein gebissen, und deswegen hat sie sich jetzt erst einmal unsichtbar gemacht.
Wenn alles so einfach wäre, liebe Gudrun – aber ich kann dich sooooooooo gut verstehen.
Herzlichst Clara
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Ja, wenn das so einfach wäre, liebe Clara. Auf alle Fälle werde ich die Geschichte verschicken.
Liebe Grüße an dich
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Gespannt bin ich schon, was der Mäusekönig gemacht hat.
Liebe Gudrun, ich verstehe, dass gerade die Vorweihnachtszeit für dich sehr schwer ist.
Ich nehm dich einfach mal in den Arm.
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Danke. Ich werde auf alle Fälle weiterarbeiten. Heute ist es schon wieder einwenig besser.
Einen lieben Gruß ins Ländle
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Oh ja, solche Mäuse gibt es auch in groß. Die eine hatte Angst vor dem Fuchs, das ist vorbei, jetzt hat die andere Angst vor einem Bären und so kommen die Kinder immer in der Nacht zu Mama, kennst du das auch ??Ruh dich aus, ist gut so. *knuddel*
Herzlichst ♥ Marianne
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Sag ich doch, diese Mäuse gibt es wirklich.
Und, genau wie du es beschreibst, allerlei Untiere, die für so einiges verantwortlich waren, was im Kinderzimmer passierte.
Liebe Grüße an dich
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Hallo Gudrun,
Deine Geschichte ist wunderbar, mache weiter, wenn Du Dich etwas erholt hast! Du bist auf dem richtigen Weg!
Solche Gedanken – ich kann Dich verstehen. Auch wenn es mit meinen Kindern im Moment keine Probleme gibt. Es werden neue Probleme kommen, kleinere und größere. Sie wollen gelöst werden. Das Leben ist ein Auf und Ab, manchmal befindet man sich unten. Mir helfen dann immer lange Spaziergänge um meine Gedanken zu ordnen, Kraft zu schöpfen. Und wenn ich so in Bloggerland lese, dann merke ich, dass ich mit meinen Problemen gar nicht so allein bin, alle haben meist dieselben – das tröstet mich.
Sei lieb gegrüßt, Christiane
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Ich finde es gut, dass man sich austauschen kann, weil man sich dann eben nicht mehr so alleine vorkommt.
Liebe Christiane, schön, dass du da warst.
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Ich mag das Bild. Und irgendwie auch den Mäusekönig. Er sieht so herrlich verschlagen aus.
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Der ist auch verschlagen, aber das nützt ihm am Ende gar nichts.
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Liebe Gudrun,
lass Dich mal drücken. So, und bitte vergrübel Dich nicht. Suche Dir eine Ruheoase. Suche Dir Schreib- oder Malblätter. Gehe Raus. Telefoniere oder höre leise ruhige Musik……. tue irgendetwas ruhiges, dass die Gedanken Raum haben, aber vergrübel Dich nicht. Hat denn deine Große zu irgendjemand aus der Familie kontakt? Ist sie ganz abgetaucht?
Zu gerne würde ich mich heute zu Dir setzen und mit Dir eine Tasse Kaffee trinken, wir müssten nicht viel reden nur dasein.
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Dein Mäusekönig ist fantastisch. Man sieht die Angst durch den Raum wabern…. zum Glück ist der Nussknacker da.
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… und zwei ganz heldenhafte Kinder.
Liebe Grüße an dich, liebe Mia, und danke.
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Liebe Gudrun,
ich schicke Dir meine allerbesten Wünsche und Gedanken, Glaub mir, ich kann die Situation mit Deiner Tochter ganz gut nachfühlen. . .
Ich drück Dich ganz fest:
Beate
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Vielen, herzlihen Dank, liebe Beate.
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Weißt du denn, wo deine Tochter wohnt oder wenigstens ungefähr?
Das muss ja wirklich schlimm sein.
Solche Gedanken lassen einen auch nicht los.
Nun verstehe ich, warum du so müde bist.
Trotzdem, lass den Kopf nicht hängen.
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