Vor einiger Zeit, als ich noch mit den Schafen zu tun hatte, musste ich zu einem alten Schäfer in ein Dorf in Sachsen-Anhalt fahren, um abzusprechen, wann der Schafscherer kommen kann. Ich musste einwenig warten und sah mich um. Da stand doch auf der Wiese ein alter Schäferkarren. Hach, das wäre doch was für mich: der Karren, mein Spinnrad, die Wolle und Filznadeln, ein Tisch und zwei lange Bänke. Zur Stärkung gäbe es Fettbemmchen aus ganz frischem Brot. Und Tee, den würde es immer geben.
Wenn es wieder wärmer wird, werde ich auf mein Fahrrad hüpfen und in das Dorf in Sachsen-Anhalt fahren. Mal sehen, was aus dem Schäferkarren geworden ist. Vorsorglich werde ich heute schon mal das Fahrad putzen.
(Der Schafscherer damals war übrigens ein alter Grobian.)

Also heute ist solch ein tolles Wetter, da könntest Du jetzt schon mit dem Fahrrad fahren

Ich werde gleich meine Fenster putzen, damit ich einen besseren Durchblick habe
Liebe Sonnengrüße von Dori
[Antwort]
Bei uns ist leider noch kein schönes Wetter, liebe Dori. Aber es kommt und dann packe ich wieder meinen Rucksack.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Dorf? Hier im Land? Oh – dürfte ich näheres erfahren?
In diesem Jahr werde ich mein Rad auch wieder benutzen (2011 hab ich es nämlich nicht ein einziges Mal herausgeholt).
[Antwort]
Ich war in Nempitz, einem OT von Bad Dürrenberg (Saalekreis).
Auf mein Fahrrad freue ich mich schon wieder. Ich werde meinen Rucksack packen und los geht es. Nach Bad Dürrenberg zum Brunnenfest muss ich, weil dort Seifensieder das alte Handwerk erklären, nach Großgörschen, wenn die Schlacht nachgestellt wird, weil es dort eine Feldbäckerei und eine Schmiede zu bewundern gibt. Naja, und zu Nietzsche, nach Röcken, ist es auch nicht weit.
[Antwort]
Viel Spaß beim Fahrradputzen. Ich habe keines mehr, ich war immer unsicher damit. Wahrscheinlich habe ich zu spät damit angefangen. Aber man muss ja auch nicht alles
können, oder?
[Antwort]
Nee, man muss wirklich nicht alles können, liebe Ute. Ich habe als Kind Fahradfahren gelernt. Mit dem Radel waren wir ständig unterwegs, denn damals wohnte ich auch auf dem Lande. Heute bin ich froh, dass ich es kann, denn ich besitze kein Auto und im Sommer ist es eine ganz gute Möglichkeit mobil zu sein.
Liebe Grüße ins Ländle
(Ach ja, im Flachland, auf meinem “Blättbrett”, fährt sich das natürlich auch leichter als bei euch.)
[Antwort]
Liebe Gudrun,
ja ich erinnere mich an meine Kindheit: an der Elbe standen immer solche Schäferkarren und es wohnt auch der Schäfer noch darin! Sicher nicht so romantisch wie es aussieht, wenn man immer drin wohnen muss. Aber in den Garten – für Spinnrad und Wolle – so als Hobby? Ja, das könnte ich mir schon vorstellen.
LG, Christiane
[Antwort]
Ich könnte es auch nur als Hobbyraum nutzen, liebe Christiane.
Obwohl, so einen ganz kleinen Feldversuch …
Liebe Grüße ans Elbufer
[Antwort]
…bei uns ist das Wetter jetzt schon zum Fahrrad fahren, liebe Gudrun,
strahlend blauer Himmel…und kalt…einfach toll…
die Schafherde ist schon wieder weiter gezogen, nichts mehr zu sehen…gut, dass ich am Montag schon dort war und direkt den Sami dabei hatte…
dein Post gestern wurde mir gar nicht angezeigt…ja, das ist ein richtiger Aufreger…und irgendwann bekommt man dann im Bewerbungsgespräch gesagt: bei diesem unsteten Lebenslauf können wir sie nicht einstellen, sie haben ja so oft die Stelle gewechselt…
dann lieber in einem alten Schäferwagen sitzen, spinnen und Kindern dabei Märchen erzählen…
lieber Gruß von Birgitt
[Antwort]
Du hast mir ja gestern eine große Freude gemacht, liebe Birgitt. Ich bin eben so eine richtige “Schaf-Else” und freue mich riesig über solche Bilder.
Bald sind Schulferien. Dann ist wieder das Geschichtenerzählen dran.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Fahrrad fahren…geht nicht mehr und außerdem ist das Wetter alles andere als sonnig.
Aber viel Freude beim Fahrrad putzen und liebe Grüße
Marianne
[Antwort]
Fahrradwetter ist auch nicht. Das heißt, es gibt schon welche, die täglich damit unterwegs sind. Dazu gehöre ich nicht unbedingt, weil ich keinen schlimmen Rheumaschub brauche. Aber bald …
Liebe Grüße an dich, liebe Marianne
[Antwort]
Viel Spaß beim Putzen!
Ich besitze kein Fahrrad, deshalb bin ich immer zu Fuß unterwegs…
Liebe Grüße und schönen Mittwoch
Bärbel
[Antwort]
Es wurde aber auch Zeit. Die Felgen waren richtig dreckig. Mmmm.
Gefahren bin ich noch nicht, sondern ich war wie du zu Fuß unterwegs.
Liebe Grüße
[Antwort]
Mein Fahrrad ist auch im Winter täglich “on the road”… aber nur im Ort. Putzen müsste ich auch mal wieder! LG von Rana
[Antwort]
Da bist du aber ganz schön tapfer, liebe Rana.
Mein Dorf ist so winzig, da lohnt sich das Rad aus dem keller holen nicht. Und meine Verwltung? Die ist ganz schön weit weg. Da ist noch der Busfahren dran.
Liebe Grüße
[Antwort]
Wieder so ein schönes Bild, liebe Gudrun!
Mein Fahrrad wird noch eine Weile in der Garage bleiben, aber mein Auto wurde in letzter Zeit oft auf natürliche Weise gewaschen
LG Anna-Lena
[Antwort]
Ach ja, bei uns regnet es gerade mal nicht, aber Radelwetter ist auch nicht. Mal sehen, wann ich wieder losgurke.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Fahrrad putzen? Wenn du schnell genug fährst, wird das überflüllig.
Für mich Schwabenfrau hört sich das Wort “Fettbemme” irgendwie abstossend an. In meiner Vorstellung taucht ein vor Fett triefendes Brot vor meinem geistigen Auge auf und eine noch fettig klebrige Masse auf der Schnitte. Verzeih, aber die Schwäbin hat ein Übersetzungsproblem – glaube ich.
Wünsche dir viel Spass bei deiner Tour.
[Antwort]
Tja, so ist das. Es gibt schon ganz verschiedene Fette. Ich hatte immer eins aus dem Reformhaus ohne Tierische Fette, mit Apfel und Zwiebel (Tartex). Dazu ganz frisches Brot und eine saure Gurke. Lecker! Und wenn man lange genug mit dem Radl gestrampelt hat, kann man das auch mit ruhigem Gewissen essen.
[Antwort]
So hört sich das auch für Schwaben lecker an.
[Antwort]
Na ein Glück! *lach*
Guten Abend, liebe Gudrun
dein Schäferkarren steht in einer blühenden Wiese und weckt schöne Frühlingsbilder in meiner Phantasie ..herrlich. Die Daumen sind fest gedrückt, dass bald Fahrradwetter ist, und dass du dorthin fahren kannst.
Hmm – was ist denn eine Fettbemme? so etwas wie ein Butterbrot?
Ich hätt eine Butterbrezel anzubieten
Ganz liebe Abendgrüße schickt dir die Wölfin
[Antwort]
Oh ja, eine Butterbrezel nehme ich auch.
Fettbemme sagen die Sachsen zu Brot mit Fett (planzlich, tierisch, mit oder ohne Röstzwiebel oder Grieben…)
Liebe Grüße an dich, liebe Wölfin
[Antwort]
Sieht eigentlich auch fast aus wie ein Bienenwagen.
Fettbemme nehm ich auch gern. Grad lass ich mir jedoch ein Glas Rotwein schmecken. Sonst trink ich nichts in der Woche, aber heut war mir mal so. Der Chef hat zwei Tage Urlaub und da bin ich wie ausgewechselt, das ist fast wie Urlaub
Liebe Grüße von Kerstin.
[Antwort]
Was sagt uns das? Schick deinen Chef immer mal in den Urlaub.
Liebe Kerstin, Rotwein ist eine gute Idee. Da gönn ich mir jetzt auch ein Glas und stoße mit dir mal virtuell an.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
Wir sind doch öfter mal in der Rhön im Urlaub. Dort findet man manchmal auch noch diese alten Schäferwagen. Das machte auf mich immer einen ganz romantischen Eindruck

Du bringst mich richtig in Urlaubsstimmung mit Deinem hübschen Bild.
LG schickt die Silberdistel
[Antwort]
Dann ist das in Ordnung.
Urlaubstimmung ist nicht die schlechteste aller Stimmungen.
Liebe Grüße in dein Lesestübchen
[Antwort]
Hört sich gut an – mach das mal, liebe Gudrun!
Neulich habe mitten im Wald einen ähnlichen Wagen gesehen und mich gefragt, warum der wohl dort steht, ob jemand übernachtet usw.
Sag mir bitte: Was sind Fettbemmchen?
Liebe Grüße
Katinka
[Antwort]
Manchmal bleibt er einfach nur stehen, liebe Katinka. In dem besagten Karren befindet sich nur das Fütter für die Hunde. Mal sehen, ob er noch steht. Ich weiß, dass der alte Schäfer keine Schafe mehr hat. Vielleicht braucht er den Karren nicht mehr.
Liebe Grüße an dich
[Antwort]
ich denke, es war eine Arbeit, die flott und gezielt gemacht werden musste. Vielleicht war er dadurch so streng geworden.
Du hast also nie so einen Karren dein eigen nennen können?
Bin gespannt, was du vorfinden wirst, wenn du dort hinkommst.
Hoffentlich noch eine Wiese…..
[Antwort]
Tja, man weiß nie.
Nein, ich hatte so einen Karren nicht.Alles was ich brauchte, hatte ich an der Frau, wenn es regnete, gab es einen Schäfermantel. Es ging. Und es ging gut, weil ich mir keine Gedanken machen musste, ob die Frisur sitzt oder ob ich nach der neusten Mode gekleidet bin.
Liebe Grüße an die frischgebackene Oma
[Antwort]
Klar, in der Natur ist es echt wurscht, wie man ausschaut.
[Antwort]
Also, wenn der schafkarren dann bei Dir steht, komme ich mal rum. Mit dem Rad. Zu Fettbemmchen und Tee. Ich bring dann die eingelegten Gurken mit
[Antwort]
Du kannst auch so rumkommen, wenn es wieder Radlwetter ist. Ob ich den Karren bekomme ist nämlich mehr als fraglich.
Liebe Grüße in meine liebste Lieblingsstadt
[Antwort]
Guten Morgen, liebe Gudrun
hab Dank für deine Erklärung zu Fettbemme ..ah, also z. B. Griebenschmalzbrot, oder nur Schmalzbrot, das ist hier sehr beliebt
Sehr gern kannst du meinen Blog in deine Linkliste aufnehmen, es ist eine Ehre für mich!
Viele liebe Grüsse und einen schönen Donnerstag wünscht dir die Wölfin
[Antwort]
Danke, meine liebe Wölfin.
[Antwort]
Wie schön, dann hast du dein Radl ja schon wieder einsatzbereit. Eine ordentliche Pflege hat meines auch gaaaaaanz dringend nötig! Das wird eine Putzarie sage ich dir.
Viele liebe Grüße zu dir, Emily
[Antwort]
Jawohl. Bald geht es wieder los. Immer, wenn Zeit ist, wird der Rucksack gepackt. Ich freue mich schon sehr, fahren, irgendwo hinsetzen, Kaffee auspacken, einem Schmetterling nachschauen… Bei mir hier ist es manchmal so einsam, da kann man sogar laut singen.
Herzliche Grüße zurück, liebe Emily
[Antwort]