39 responses to “Und dann war Stille.”

  1. herr_momo

    Ich sage einfach mal Danke!

    [Antwort]

  2. Claudia Sperlich

    Auch von mir Dank für diese Erinnerung.

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 15:10:

    Ich halte es für wichtig, liebe Claudia.

    [Antwort]

  3. Katinka

    Liebe Berta,
    es muss alles so furchtbar gewesen sein….danke für diesen Text

    Liebe Grüße
    Katinka

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 15:15:

    Ja, ich denke das war gräßlich und furchtbar. Ich möchte, dass das nie mehr passieren kann.

    Liebe Grüße von der Gudrun

    [Antwort]

  4. Katinka

    Entschuldingung liebe Gudrun, ich habe Dich falsch angeredet….bitte nicht böse sein….*schäm*

    [Antwort]

    Gudrun Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 12:11:

    Nein, nicht schämen, das macht alles gar nix! :D

    [Antwort]

  5. Silberdistel

    Es gibt nicht mehr viele, die solche Erlebnisse noch zu ihren eigenen zählen. Es ist gut, wenn sie auf diese Weise an die nächste Generation weitergegeben werden. Man sollte nicht vergessen, was Menschen einander alles antun können. Ich bin auch immer wieder erschüttert, wenn meine Eltern manchmal aus jenen Tagen erzählen, obwohl das selten einmal vorkommt, denn es sind nicht die schönen Erlebnisse aus ihrem Leben.
    Liebe Grüße schickt Silberdistel

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 12:22:

    Meine Mutter hat dieses Erlebnis nie vergessen und sie hat es erzählt, damit vielleicht dieses Trauma nicht wiederkehren kann. Ich habe auch ziemlich genervt, weil ich schon als Kind nicht glauben konnte, dass niemend gemerkt haben will, was in den Lagern passierte, oder dass es sie überhaupt gab. Da hat mir meine Mutter von diesem Transport erzählt. Mitten am Tage zog die Kolonne nach Buchenwald. Wir wohnten in Thüringen, aber es war noch weit bis auf den Ettersberg bei Weimar.

    [Antwort]

    Silberdistel Antwort vom Samstag, 28. Januar 2012 16:14:

    Auf dem Ettersberg war ich vor ewig langer Zeit auch einmal, als ich eine Freundin in Jena besucht habe. Wir sind ganz stumm wieder aus diesem ehemaligen Lager gekommen, weil wir so fassungslos waren.

    [Antwort]

  6. Clara Himmelhoch

    Liebe Gudrun, ich denke keiner von uns, kann sich in die Menschen hineindenken, die so etwas durchmachen mussten. Der Mensch kann so eine Bestie sein, was er anderen antut.
    (Aber machst du vielleicht aus dem Jahrestag eine siebenundsechzig, denn ich bin im August 1945 geboren und will jetzt noch nicht siebenundsiebzig werden.)
    Wie gut, dass es damals vielleicht wenige, aber doch vorhanden, mutige Menschen gab, die den Juden und anderen Verfolgten geholfen haben.
    Ganz liebe Grüße von Clara

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 12:15:

    Hab’ es geändert. Danke, liebe Clara.

    [Antwort]

  7. Der Emil

    Danke.

    [Antwort]

  8. Der Emil

    Danke. Solche Geschichten sind notwendig …

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 12:26:

    Ja, das denke ich auch. Und deshalb habe ich sie heute weitergegeben. Meiner Mutter habe ich versprochen, diese und andere Geschichten meinen Kinder zu erzählen. Tja, nun bin ich also im Ältestenrat der Familie.

    [Antwort]

    herr_momo Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 13:53:

    Angeregt durch Claudia’s und Dein Posting habe ich mal die Geschichte meines Grossvaters in groben Zügen aufgeschrieben.
    Aus seinen Aufzeichnungen weiss ich, dass er zumindest schon im Herbst 1939 von Massakern der Wehrmacht und der SS an polnischen Juden wusste – und etwa 1941 auch definitiv etwas über verschiedene KZs erfahren hat.

    Gesprochen hat er darüber wenig, wie auch mein Onkel, der unmittelbarer Augenzeuge gewesen sein muss sich dazu völlig ausgeschwiegen hat.

    Um so wichtiger ist es, dass wir, die Nachfolgegenerationen diese Zeugnisse der Vergangeheit weitergeben – damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.

    [Antwort]

  9. Inch

    Und heute 16:30 Uhr weihen wir endlich das Denkmal für die Deportierten auf dem Leipziger Hauptbahnhof ein. An Gleis 24, von wo aus die Menschen deportiert wurden

    [Antwort]

    Gudrun Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 12:57:

    Ja, es wird Zeit. Schade nur, dass es immer noch Diskussionen um die Trägerschaft gibt.

    [Antwort]

  10. Mia

    Stille – in mir ist nur Stille, wenn ich das lese.
    Und eine aufkeimende Wut an die “Mächtige” – die nur mit Peitsche mächtig ist.

    [Antwort]

    Gudrun Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 12:58:

    … und “hinterher” garantiert alles vergessen hat.

    [Antwort]

  11. Birgitt

    …eine bewegende Erinnerung, liebe Gudrun,
    danke für´s (mit)teilen…

    liebr Gruß von Birgitt

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 15:02:

    Ich möchte nicht, dass Menschen wieder Angst haben müssen.
    Liebe Grüße an dich, liebe Birgitt

    [Antwort]

  12. april

    Wie gut, dass alle, die noch etwas darüber wissen, das lebendig halten, auch wenn es schrecklich ist. Aber es darf nie vergessen werden, denn allzu viele haben damals mitgemacht oder still geschwiegen. Danke, dass du diese sehr persönliche Geschichte für uns aufgeschrieben hast.

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 14:59:

    Ich hab auch ein Weilchen überlegt,liebe April, aber ich möchte nicht, dass so etwas noch einmal passiert. Meine Eltern haben darüber gesprochen. Ich bin ihnen sehr dankbar.

    [Antwort]

  13. Elvira

    Danke, Gudrun! Es ist so unglaublich wichtig, dass diese Geschichten immer und immer wieder erzählt und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Vergessen wäre ein schlimmer Tod!

    [Antwort]

    Gudrun Ebert Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 15:09:

    Das sehe ich ganz genau so, liebe Elvira. Ganz genau so.

    [Antwort]

  14. Marianne

    Danke liebe Gudrun, einfach nur DANKE!!

    [Antwort]

  15. ute42

    Danke liebe Gudrun, eine bewegende Geschichte.

    [Antwort]

  16. Bärbel

    Danke dir!

    LG Bärbel

    [Antwort]

  17. shelkagari

    Eine ungemein beklemmende, furchtbare Geschichte! Mir ist beim Lesen jetzt ganz elend geworden. Ich hoffe so sehr, dass sich dergleichen niemals wieder ereignen wird.
    Liebe Grüße!

    [Antwort]

    Gudrun Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 18:56:

    Ich bin es meiner Mutter einfach schuldig, ihre Geschichte zu erzählen. Es gibt sicher schönere Themen, die auch ganz anders aus der Feder fließen, aber ich musste von den Frauen schreiben. In meinem Heimatort kann niemend sagen, dass er nichts gewußt hat. Diese Transporte hat man nicht heimlich gemacht. Jeder konnte es sehen und hören. Das darf nie wieder geschehen.

    Liebe Grüße an dich

    [Antwort]

  18. Frau Momo

    Danke für Deine Geschichte. Sie hat mich gerade tief berührt.

    [Antwort]

    Gudrun Antwort vom Freitag, 27. Januar 2012 18:50:

    Es ist meiner Mutter damals sehr schwer gefallen, das zu erzählen. Sie saß ganz still am Küchentisch, die Hände gefaltet. Mit ganz leiser Stimme erzählte sie und ich hab ihre Hände gestreichelt. Meine Mutter und ihre Eltern haben so einiges getan. Und trotzdem haben sie sich immer Vorwürfe gemacht, dass es nicht mehr war, dass sie bestimte Dinge nicht verhindern konnten.
    Meine Mutter meinte immer, dass man beizeiten reagieren müsse. Da hat sie unbedingt Recht.

    Liebe Grüße an dich, liebe Frau Momo

    [Antwort]

  19. Frau Fröhlich

    Es ist so wichtig, dass diese Geschichten immer weiter getragen werden. So etwas darf einfach nicht in Vergessenheit geraten.

    Ich weiß noch, wie ich in der Schule damals das erste Mal davon erfuhr. Wir sahen Bilder und Filme darüber und mir sind die Doku-Bilder nie mehr aus dem Sinn gegangen.

    Ich finde es erschreckend, dass nach einer neusten Umfrage viele Jugendliche heute mit dem Begriff Auschwitz überhaupt nichts anzufangen wissen :-(

    [Antwort]

    Gudrun Antwort vom Sonntag, 29. Januar 2012 20:27:

    Das habe ich auch gehört. Und deshalb erzähle ich die Geschichte lieber, ehe andere etwas anderes daraus machen.

    Liebe Grüße an dich, liebe Frauke

    [Antwort]

  20. minibar

    Liebe Gudrun,
    ganz lieben Dank für diese Erinnerungen deiner Mutter.
    Sie gehen unter die Haut.
    Und, das darf nie vergessen werden!

    [Antwort]

    Gudrun Antwort vom Sonntag, 29. Januar 2012 20:28:

    Das denke ich auch.

    [Antwort]

  21. Gedenktag « 今井クリスチアン

    [...] April Freidenkerin Ullrich devilish kalliopevorleserin Spinnradgeschichten Inch Synchronuniversum Nordostuniversum Cafe Weltenall Die Momos I Die Momos II Rana Chinomso [...]

  22. Träumerle Kerstin

    Ich habe einen Kloß im Hals beim Lesen Deiner Zeilen. Ich bin leider sehr emotional und schon bei der geringsten schlimmen Vorstellung, wie es damals war, könnte ich heulen. Ich darf nicht drüber nachdenken, aber die Erinnerungen wach zu halten ist richtig. Niemals, niemals darf sich so etwas wiederholen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

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