Seit einigen Jahren bin ich in dem Programm zur Brustkrebsfrüherkennung und nehme auch alle Termine wahr. Nach der Untersuchung vergehen einige Tage bevor ich das Ergebnis erhalte. In diesen Tagen ist mir schon etwas mulmig zumute. Gestern nun lag der Brief mit dem Untersuchungsergebnis in meinem Briefkasten. Den wende ich erst einige Male hin und her, bevor ich ihn öffnen kann.
Alles ist gut. Man hat nichts gefunden und ich bin erleichtert.
Mein Immunsystem, welches mich manchmal fast zur Verzweiflung bringt, weil es auch gleichmal meint, seinen eigenen Körper angreifen zu müssen, hat in diesem Fall ganze Arbeit geleistet.
In zwei Jahren werde ich wieder eine Einladung bekommen. Ich kann nur hoffen, dass viele Frauen das Programm nutzen. Davon ausgehen, dass mir nie etwas passieren wird, kann ich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit wird geringer.

Gudrun, ich will dir um nichts in der Welt Angst machen – aber vor längerer Zeit habe ich mal eine Frau gekannt, die gerade eine Mamma-Ca-Operation hinter sich hatte. Sie erzählte mir, dass sie ohne Befund bei der Mammographie gewesen ist. Zufällig oder absichtlich war sie jedoch eine Woche später beim Gyn und der fand etwas, was sofort operiert wurde.
Leider ist das also keine 100%ige Sicherheit, doch wahrnehmen sollte man es auf jeden Fall. – Irgendwann ab einem bestimmten Alter fällt man da aber raus aus den Maschen.
Lasse es dir gut gehen! Herzliche Grüße von mir
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Ich weiß, liebe Clara, dass sich gerade jetzt etwas zusammenbrauen kann und das hat dann keiner gesehen. Sorglosigkeit ist kein guter Ratgeber und die letzte Untersuchung alleine reicht nicht, um die nächsten zwei Jahre durchzustehen. Manches entwickelt sich eben schneller. Trotzdem sollte man alle Möglichkeiten nutzen. Auch diese. Ich habe mich gewundert, dass so wenige Frauen da waren.
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Zu denen, die den Kopf in den Sand stecken, habe ich auch immer gehört.
Nun habe ich ein Alter erreicht, in dem man nicht mehr “eingeladen” wird.
Du machst das schon richtig, liebe Gudrun. Schön, dass alles in Ordnung ist.
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Es plumst da auch immer ein Stein vom Herzen, liebe Ute.
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Was glaubst du wie komisch mir war, als ich einen Anruf bekam, ich solle nochmal hinkommen!!?? Es wurde ein Ultraschall gemacht und es war zum Glück NIX. LG Margarethe
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Oh ja, das kann ich mir gut vorstellen. Eine solche nachricht hatte ich auch mal. Und dann mussten einige bange Tage vergehen. Zur Nachuntersuchung saßen funf Frauen im Wartezimmer. Viere kamen weinend aus dem Besprechungsraum. Ich war schon dabei, mich mit einer Hiobsbotschaft abzufinden.
Alles ging gut. Und noch nie habe ich einen so freudestrahlenden Arzt erlebt.
Liebe Grüße an dich
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Ich habe mein Ergebnis bei der Mammo sofort erfahren. Das ist ja furchtbar, wenn man auch noch warten muß.
Für das Screening bin ich noch zu jung, daran darf ich noch nicht teilnehmen, aber ich gehe jedes Jahr zur Vorsorge zur Gyn. Ebenso zur Hautkrebsvorsorge alle 2 Jahre und zur Grüner Star Vorsorge.
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Haha, du Jungspund!
Das geht da hintereinander weg. Ich glaube, die werten grundsätzlich später aus.
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Es gibt zwar nie eine hundertprozentige Sicherheit, aber es beruhigt einen doch, wenn bei einer solchen Untersuchung nichts gefunden wird. Ich werde auch regelmäßig zur Mammografie geschickt und erfahre das Ergebnis immer sofort. Vorsorge ist lästig, muss aber sein.
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Stimmt, es ist schon lästig, aber nötig. Ich sehe Krankenhäuser lieber aus der Ferne, habe schon ein ungutes Gefühl, wenn ich es betrete …
Aber nun ist es erstmal wieder gut.
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Also, ich muss zwar auch immer einige Tage auf das Ergebnis der Mammographie warten, bin aber dann regelmäßig angesichts des “negativen” Befunds sehr erleichtert…
Liebe Grüße!
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Erleichtert bin ich jedes Mal auch. Und wie!
Liebe Grüße
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Ich nehme aus Überzeugung “nicht” daran teil. Nach allen Auswertungen die mir bis heute unter die Augen kamen gibt es kein Vorteil für Frauen die an der Reihenuntersuchung teilnehmen gegenüber Frauen die sich regelmäßig selbst abtasten und zur Vorsorge bei ihrem Gyn gehen. Der einzige Vorteil ist, dass sich die Geräte besser amortisieren, dass sie sich also bezahlt machen und durch Reihenuntersuchungen bestens ausgelastet sind. Nicht nur die Pharmazie auch die Gerätemedizin ist ein Wirtschaftsfaktor. Keine der heute angebotenen Untersuchungen sind als Vorsorge in früher Diagnose sicher.
Ich würde es begrüßen, wenn mehr blinde Frauen in dem Beruf des medizinischen Tumor Abtastens MUT ausgebildet und eingesetzt würden und vorallem, wenn weniger Angst geschürt würde. Vielleicht täte es uns allen gut, wenn wir uns mehr mit Salutogesnese, der Wissenschaft der Gesundheit, als mit Angst vor Krankheiten beschäftigen könnten.
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Das ist alles richtig, liebe Isa, und trotzdem gehe ich zu dieser Untersuchung. Sorglos werde ich nicht werden. Und trotz aller Vorsorge kann es mich erwischen. Manches ist sehr aggressiv und schnell wachsend. Die Wahrscheinlichkeit, bei Zeiten etwas zu bemerken ist aber größer. Und beruhigend ist es schon, wenn man familiär vorbelastet ist.
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Vor zwei Jahren habe ich gekniffen, aber im Februar war ich auch – ganz mutig. Nach einer quälenden Woche bekam ich den Bescheid und war erleichtert, so wie du. Man fühlt sich doch ein wenig beruhigt, selbst, wenn es keine absolute Sicherheit gibt.
Deine Lilie am Frühstückstisch ist wunderbar leuchtend, da kann es draußen noch so schütten, du hast die Sonne um dich herum
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Liebe Wochenendgrüße
Anna-Lena
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Ich hab mich über meinen Farbklecks auch gefreut. Heute schüttet es aus Kannen. Eigentlich wollte ich mit dem Rad los, hatte den “Ranzen” schon gepackt …
Liebe Grüße an dich
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Liebe Gudrun,
deine Erleichterung kann ich mir gut vorstellen
ein Glück, dass der Befund i. O. war. Ich denke, dass es eine gute Sache ist, eine solche Untersuchung wahrzunehmen, und es bringt mit Sicherheit auch was.
Ich kann auch noch nicht zu solchen Untersuchungen – gehe aber regelmäßig zum Gyn, um alles checken zu lassen. Das kostet zwar extra, aber ..lieber einmal zu viel schauen lassen, als einmal zu wenig.
Ganz liebe Grüße an dich
W.
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Ja eben, lieber einmal zu viel …
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Je eher man eine Krankheit erkennen kann, je besser stehen die Chancen, dass man die Krankheit erfolgreich behandeln kann. Weiss ich von meiner Erfahrung mit Prostata-Krebs.
In den letzten 50 Jahren sind enorme Fortschritte auf dem medizinischen Gebiet gemacht worden, was auch ein Grund dafuer ist, dass Leute heute viel laenger leben – und dem Staat das Geld fuer die Rente ausgeht.
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Ach ja, ich würde gerne noch ein Weilchen leben, lieber Karl-Heinz.
Eigentlich erwarte ich nicht, dass der Staaat mich ernärt. Er müsste nur die Bedingungen schaffen, dass das alle können. Bis ins hohe Alter.
Liebe Grüße an dich
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Ich war im Frühjahr, stimmt, frau fühlt sich erleichtert. Obwohl es keine Garantie ist, das ist wahr.
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Aber es ist eben mal wieder eine kleine Beruhigung.
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Ein gutes Gefühl zu wissen, dass alles in Ordnung ist. Ich war noch nie da, geht doch erst ab 50 los das Programm, oder?
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