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	<title>Spinnradgeschichten</title>
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	<description>Spinnereien, Bilder, Grafiken, Illustrationen zu Stadt-,Dorf- und anderen Geschichten.</description>
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		<title>Mit Armstulpen aus Schafwolle gegen das Mistwetter und gegen Mißstimmungen.</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wolliges]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
		<category><![CDATA[Armstulpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreibtischwetter]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hab sie fertig, meine schönen langen Armstulpen aus &#8220;meiner&#8221; Schafwolle. Bei solchem Rheumawetter wie heute machen die sich am Schreibtisch richtig gut. Ich will ja jetzt nicht sagen, dass sich der Text nun von alleine tippt, aber schöne warme Handgelenke arbeiten besser. Wenn die Sonne wieder scheint, werde ich den Schulterwärmer und die Stulpen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Armstulpen.png" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-19454" title="gestrickte Armstulpen mit Zopfmuster aus Schafwolle" alt="gestrickte Armstulpen mit Zopfmuster aus Schafwolle" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Armstulpen-225x300.png" width="225" height="300" /></a>Ich hab sie fertig, meine schönen langen Armstulpen aus &#8220;meiner&#8221; Schafwolle. Bei solchem Rheumawetter wie heute machen die sich am Schreibtisch richtig gut. Ich will ja jetzt nicht sagen, dass sich der Text nun von alleine tippt, aber schöne warme Handgelenke arbeiten besser. Wenn die Sonne wieder scheint, werde ich den Schulterwärmer und die Stulpen mit in den Wollwaschgarten nehmen. Ich brauch ein gutes Foto für mein Buch. Heute sieht es eher nach Schreibtischwetter aus. Naja, am Stirnband arbeite ich ja sowieso noch. Ich muss nicht hetzen.</p>
<p>Gestern Abend habe ich den Jan wieder zum Zug nach Berlin geschafft. Wie schnell doch solche Besuchstage immer vorbeigehen. Die letzten Teilnehmer am WGT in Leipzig bewegten sich müde am Bahnsteig entlang. Es ist wieder (viel zu) ruhig in Leipzig.<br />
Ich habe noch Zeit, bevor ich ein letztes Mal zu meinem Bruder fahre. Die Zeit nutze ich, und arbeite am &#8220;Bussiness-Plan&#8221; weiter, und zur Belohnung am Buch. Außerdem beschäftige ich mich gerade mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software" target="_blank">&#8220;freier Software&#8221;</a>, suche ein Vektorprogramm für den Mac, mit dem ich arbeiten kann. Die Zeichnung vom Thymian könnte also ganz anders entstehen. Vielleicht schreibe ich darüber. Wäre doch gut, wenn die unersättlichen Raffzähne unter den Software-Herstellern sich nicht mehr sonnen könnten in ihrer Monopolstellung.<br />
Ach, jetzt fange ich schon wieder an zu träumen. Aber das ist, glaube ich, ein verdammt gutes Zeichen.</p>
<p><!--more--></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Es gibt auch düstere Tage.</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 21:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Eingliederungsvereinbarung]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsabwesenheit]]></category>
		<category><![CDATA[SGB II]]></category>
		<category><![CDATA[zeit- und raumnaher Bereich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sie verpflichten sich, die Ortsabwesenheit (max. 21 Kalendertage pro Kalenderjahr) mindestens 7 Tage vorher mit dem zuständigen Arbeitsvermittler abzustimmen und genehmigen lassen.&#8221; &#8220;Sie sind verpflichtet, Änderungen (z.B. Krankheit, Arbeitsaufnahme, Umzug) unverzüglich mitzuteilen und bei einer Ortsabwesenheit (Aufenthalt außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches) vorab die Zustimmung des persönlichesn Ansprechpartners einzuholen. Zum zeit- und ortsnahen Bereich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/duster.png" target="_blank"><img class="wp-image-19439 aligncenter" title="duster und marode" alt="duster und marode" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/duster.png" width="560" height="420" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8220;Sie verpflichten sich, die Ortsabwesenheit (max. 21 Kalendertage pro Kalenderjahr) mindestens 7 Tage vorher mit dem zuständigen Arbeitsvermittler abzustimmen und genehmigen lassen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8220;Sie sind verpflichtet, Änderungen (z.B. Krankheit, Arbeitsaufnahme, Umzug) unverzüglich mitzuteilen und bei einer Ortsabwesenheit (Aufenthalt außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches) vorab die Zustimmung des persönlichesn Ansprechpartners einzuholen.</em><br />
<em>Zum zeit- und ortsnahen Bereich gehören für Sie alle Orte in der Umgebung Ihres Grundsicherungsträgers (Arbeitsamt Leipzig, G.E.), von denen Sie in der Lage sind, Vorsprachen täglich wahrzunehmen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Bei einer nichtgenehmigten Ortsabwesenheit entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengeld II, auch bei nachträglichen Bekanntwerden.&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: right;">Auszüge aus meiner Eingliederungsvereinbarung</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin heute zu meinem Amt gefahren, um mir erlauben zu lassen, dass ich mich für einige Tage nicht im zeit- und raumnahem Bereich aufhalte. Ich möchte zur Beerdigung meines Bruders fahren. Jeder darf das. Ich muss fragen und genehmigen lassen. Tue ich es nicht, fahre ich einfach, um meinem Bruder die letzte Ehre zu erweisen, drohen Sanktionen. Leipzig ist Sanktionshochburg.<br />
Die Dame am Empfang durfte das nicht entscheiden und so landete ich in einem Raum mit 50 anderen Personen und wartete darauf, zu einem diensthabenden Arbeitsberater vorgelassen zu werden. Die Luft in dem Raum war zum Schneiden, die Stimmung auch. Ich hatte Glück, ich konnte sitzen. Andere mussten stehen.</p>
<p style="text-align: left;">Es wurde dann auch positiv entschieden, aber der Tag war wieder gelaufen, wie immer, wenn ich in dieses Amt muss. Ich komme mir schäbig und unmündig vor, schäme mich sehr und habe trotzdem darüber geschrieben. Ich möchte nicht schweigen.<br />
Zur selben Zeit, als ich da war, drehte im gleichen Haus ein Mann durch und schlug auf eine Arbeitsberaterin mit einem Hammer ein. Schlimm und belastend! Ich glaube, hier muss sich dringend etwas ändern. Auf beiden Seiten des Schreibtisches.</p>
<p style="text-align: left;"><!--more--></p>
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		</item>
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		<title>Behütet sein.</title>
		<link>http://www.spinnradgeschichten.de/2013/05/19/behutet-sein/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 20:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[grüne Oasen]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderbuchwetter]]></category>
		<category><![CDATA[grüne Oasen der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Pergola]]></category>
		<category><![CDATA[Schönauer Park Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute einfach gar nichts gemacht. Nicht mal etwas zum Lesen hatte ich mit, als ich ein Plätzchen in der Sonne in meinem Park in Schönau gesucht habe. Bilderbuchwetter hatten wir heute in Leipzig. Das hat nicht nur die Teilnehmer am WGT gefreut. Es war viel los in der Stadt, aber ich wollte meine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Pergola.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19424" title="Pergola im Schönauer Park Leipzig" alt="Pergola im Schönauer Park Leipzig" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Pergola.png" width="560" height="420" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ich habe heute einfach gar nichts gemacht. Nicht mal etwas zum Lesen hatte ich mit, als ich ein Plätzchen in der Sonne in meinem Park in Schönau gesucht habe. Bilderbuchwetter hatten wir heute in Leipzig. Das hat nicht nur die Teilnehmer am WGT gefreut. Es war viel los in der Stadt, aber ich wollte meine Ruhe haben. Ich fand ein Plätzchen unter einer Pergola, konnte mich nicht satt sehen an den Blüten, am blauen Himmel, an den Vögeln die emsig unterwegs waren. Auf der Bank unter meinem Naturdach fühlte ich mich wohl behütet. Wie hatte ich mich nach Wärme und Sonne gesehnt.</p>
<p style="text-align: left;">In meiner liebsten Lieblingsgroßstadt gibt es viele Parks und Gartenanlagen. Leipzig ist die Hauptstadt der Kleingärten. Mir gefällt es, dass ich immer ein Plätzchen finde zum Verweilen und Ausruhen. Es wird aber wirklich mal wieder Zeit, dass ich nicht nur nach den &#8220;grünen Oasen&#8221; in meiner Stadt suche. Morgen werde (muss) ich den Jan wieder zum Bahnhof bringen. Danach habe ich vor, noch einwenig im Stadtzentrum zu bleiben. Es sei denn, es regnet wieder Sackschnüre.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Pergola2.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19425" title="unter der Pergola im Schönauer Park in Leipzig" alt="unter der Pergola im Schönauer Park in Leipzig" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Pergola2.png" width="576" height="384" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><!--more--></p>
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		</item>
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		<title>Rezept vom Kräuterbraten. Kochen wie im Mittelalter. Zwei Zeichnungen von Kräutern sind fertig.</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 11:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Computergrafiken]]></category>
		<category><![CDATA[frische Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterbraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarin]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vor Tagen den Salbei gezeichnet und gezeigt hatte, hat mir die Ute in einem Kommentar von einem schwäbischen Volkslied geschrieben. So bin ich auf Rosmarin gekommen. Zwölf Kräuter will ich zeichnen, zwei hab ich nun schon. (Danke, liebe Ute, du hast mir oft schon Ideen &#8220;verpasst&#8221;!) Manchmal habe ich wenig Zeit, aber jeden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Salbei_Rosmarin.png" target="_blank"><img title="Salbei und Rosmarin" alt="Salbei und Rosmarin sind gezeichnet, noch 10 Kräuter muss ich zeichnen" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Salbei_Rosmarin.png" width="648" height="307" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Als ich vor Tagen den <em>Salbei</em> gezeichnet und gezeigt hatte, hat mir die <a href="http://ute42.wordpress.com/" target="_blank">Ute</a> in einem Kommentar von einem schwäbischen Volkslied geschrieben. So bin ich auf <em>Rosmarin</em> gekommen. Zwölf Kräuter will ich zeichnen, zwei hab ich nun schon. (Danke, liebe Ute, du hast mir oft schon Ideen &#8220;verpasst&#8221;!) Manchmal habe ich wenig Zeit, aber jeden Kommentar werde ich auch in Zukunft beantworten. Für mich ist das ein kleines Stück Achtung vor den Kommentaren und den Kommentatoren. Ich glaube, ich kann das auch machen, denn ich betreibe keinen wissenschaftlichen Blog oder ähnlich ganz Wesentliches, wo das natürlich unpassend wäre. (Eine Auswahl wird es nicht geben. Es sei denn, es benimmt sich jemand daneben.)</p>
<p style="text-align: left;">Ach ja, zum Thema <em>Rosmarin</em> habe ich noch etwas.<br />
Der Besitzer des Wollwaschgartens hatte Geburtstag und feiert heute Abend. Eigentlich sollte es Spanferkel geben, aber etwas ging schief. Da hab ich eben gekocht, wie im Mittelalter, nur mit Kräutern als Gewürz. Lecker ist es geworden. Frisches Rosmarin war auch natürlich auch dabei. Ich werde das Rezept jetzt mal petzen.</p>
<h3 style="text-align: left; color: #8d5608;">Kräuterbraten</h3>
<p style="text-align: left;"><em>1 kg Rinderschmorbraten</em><br />
<em>1 Eßl. gehackte Petersilie</em><br />
<em> je ein 1 TL Basilikum, Estragon und Thymian</em><br />
<em>1 Wurzelwerk</em><br />
<em> </em><em>Pfeffer</em><br />
<em>Salz</em><br />
<em> 1/8 l Rotwein</em><br />
<em> </em><em>50 g Kokosfett</em><br />
<em> </em><em>2 Tassen Fleischbrühe</em><br />
<em> Mehl</em></p>
<p style="text-align: left;">Am Vortag wird das Fleisch gewaschen und in eine Schüssel gelegt. Alle Kräuter werden gemischt und das Fleisch damit eingerieben. Anschließend wird der Rotwein darüber gegossen und das Ganze 24 Stunden stehen gelassen. Ab und an muss das Fleisch gewendet werden.<br />
Am nächsten Tag wird das Fleisch aus der Schüssel genommen, abgetrocknet, mit Salz eingerieben und zusammen mit dem Wurzelwerk angebraten. Jetzt wird nur noch Rotweinsud und die Fleischbrühe aufgefüllt. 1 1/2 Stunden sollte alles schmoren. Die Soße sollte vor dem Servieren durch ein Sieb gerührt und eventuell mit Mehl gebunden werden.</p>
<p style="text-align: center;">So, ich gehe jetzt feiern.</p>
<p style="text-align: left;"><!--more--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Pflanzschale im Wald.</title>
		<link>http://www.spinnradgeschichten.de/2013/05/16/die-pflanzschale-im-wald/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie / Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Beruhigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreisläufe]]></category>
		<category><![CDATA[Stötteritzer Wäldchen]]></category>
		<category><![CDATA[Werden und Vergehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meiner Wanderung am vergangenem Wochenende waren wir viele. Gemeinschaft ist schön, aber ich habe dann immer nicht die richtige Ruhe zum Fotografieren. Für diese Schönheit habe ich allerdings den Wanderweg verlassen. Ich war einfach nur begeistert. Da war ein Baum abgebrochen. Es war nichts gesägt, er war tatsächlich einfach umgebrochen. Seine Zeit war eben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Pflanzschale.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19367" title="Pflanzschale im Wald" alt="Pflanzschale im Wald. Vom werden und Wachsen." src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Pflanzschale.png" width="560" height="420" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Auf meiner Wanderung am vergangenem Wochenende waren wir viele. Gemeinschaft ist schön, aber ich habe dann immer nicht die richtige Ruhe zum Fotografieren. Für diese Schönheit habe ich allerdings den Wanderweg verlassen. Ich war einfach nur begeistert.<br />
Da war ein Baum abgebrochen. Es war nichts gesägt, er war tatsächlich einfach umgebrochen. Seine Zeit war eben abgelaufen. Er konnte den Jahreszeiten, der Hitze und der Kälte, Stürmen, nicht mehr standhalten. Die Bruchstelle war nicht eben und in ihr sammelte sich Erde. Und so wurde der Baumstumpf zur Pflanzschale für andere Pflanzen. Das eine vergeht und anderes kann werden. Nichts ist einfach endlich, vorbei.  &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Ich wäre hier gerne noch geblieben.</p>
<p style="text-align: left;"><!--more--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Salvare heißt heilen. Ich habe Hals, nutze Salbei und zeichne für die gute Laune.</title>
		<link>http://www.spinnradgeschichten.de/2013/05/14/salvare-heist-heilen-ich-habe-hals-nutze-salbei-und-zeichne-fur-die-gute-laune/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 11:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kräuterkörbchen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[entsündungshemmend]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Salbei]]></category>
		<category><![CDATA[salvare = heilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich rauche nicht, ich trinke nicht, aber meine Stimme klingt gerade wie nach zwei Flaschen Whisky und einer Kiste Zigarren. Ich habe Hals und Husten. Gut, dachte ich mir, dann wirst du mal deine Kräuterapotheke bemühen müssen. Salbei musste her. Den Tee trinke ich nicht, ich gurgele damit. Salbei schmeckt gräßlich, wenn man ihn nicht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Salbei_gezeichnet.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19351" title="Salbei gezeichnet" alt="Salbei gezeichnet" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Salbei_gezeichnet.png" width="432" height="426" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ich rauche nicht, ich trinke nicht, aber meine Stimme klingt gerade wie nach zwei Flaschen Whisky und einer Kiste Zigarren. Ich habe Hals und Husten. Gut, dachte ich mir, dann wirst du mal deine Kräuterapotheke bemühen müssen. Salbei musste her. Den Tee trinke ich nicht, ich gurgele damit. Salbei schmeckt gräßlich, wenn man ihn nicht gerade als Bonbon lutscht. Heißt er deshalb in manchen Gebieten volkstümlich &#8220;Altweiberschmecken&#8221;?</p>
<p style="text-align: left;">Eine Salbeipflanze habe ich schon in den Wollwaschgarten geschmuggelt. Aus den Blättern werde ich Salbeibonbons herstellen. Über die Blüten werden sich die Bienen freuen.<br />
Ich habe mir gestern ein Zeichenstündchen gegönnt. Herrlich! Da könnte ich die Welt um mich herum vergessen. Meinen gezeichneten Salbei werde ich zur Verpackung der Salbeibonbons nutzen. Und dem &#8220;Web-Onkel&#8221; von der Wollwaschgartenanlage schenke ich sie auch.</p>
<p style="text-align: left;"><!--more--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Räder malen. Wieder ein Schrittchen weiter in Richtung Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit.</title>
		<link>http://www.spinnradgeschichten.de/2013/05/13/die-rader-malen-wieder-ein-schrittchen-weiter-in-richtung-selbstandigkeit-und-selbstbestimmtheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 11:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[ein gutes]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmtheit]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Weg in die Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[zufriedenes Gefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja nicht so, dass ich keine Ängste hätte.  Bis zu einem gewissen Grade sind sie ja auch ganz nützlich, bewahren sie einen doch davor, unüberlegt nach vorn zu preschen. Dass sie mich aber lähmen, lasse ich nicht zu. Eine unruhige Nacht war das. Ich gehe nicht gern unvorbereitet zu Terminen und so habe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Rad.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19336" title="Rad im Getriebe" alt="Rad im Getriebe" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Rad.png" width="560" height="420" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Es ist ja nicht so, dass ich keine Ängste hätte.  Bis zu einem gewissen Grade sind sie ja auch ganz nützlich, bewahren sie einen doch davor, unüberlegt nach vorn zu preschen. Dass sie mich aber lähmen, lasse ich nicht zu.<br />
Eine unruhige Nacht war das. Ich gehe nicht gern unvorbereitet zu Terminen und so habe ich Grafiken ausgewählt, einen Abschnitt vom eBook präsentierfertig gemacht, eine Grobkonzeption erstellt und ausgedruckt (alles verrate ich in diesem Stadium einfach noch nicht). Haste alles? Verschläfst du auch nicht? Bist du auf alle Fragen vorbereitet? &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Nun bin ich also wieder ein Schrittchen weiter. Meine Arbeitsberaterin fand meine Bemühungen gut, das Rechnersystem vom Amt hatte auch nichts zu mosern und nun werde ich einen Termin erhalten vom &#8220;Team Selbständigkeit&#8221;. Ja!<br />
Bis dahin wird mir ganz bestimmt nicht langweilig. Ich habe zu zeichnen, zu schreiben, nach Fördermöglichkeiten zu suchen. Die Pflege alter Handwerkstraditionen wird manchmal gefördert, und ich könnte ein zweites Spinnrad und eine Haspel gut gebrauchen. Wer will beim Spinnkurs schon alleine sitzen? Viel ist zu tun, aber eines kann ich sagen: Ich mache es gern. Und ich fühle mich unglaublich gut dabei.</p>
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		<title>Die kalte Sophie kann mich mal. Ich packe meinen Rucksack, und nehme mit &#8230; nicht die Penny.</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 06:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernregeln]]></category>
		<category><![CDATA[Eisheilige]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig-Stötteritz]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Eisheilige? Pffff. Gut, die Kleiderordnung bewegt sich wieder etwas weg vom Schönwettermodus, aber wir sind ja Kummer gewöhnt. &#8220;Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.&#8221;, sagt eine alte Bauernregel. Heute soll es also losgehen mit den Eisheiligen. Da bleiben die kleinen Sommerblumenkeimlinge eben noch ein Weilchen auf meinem Balkon. Ich bin dabei, meinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/nimm_mich_mit.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19326" title="Penny auf dem Rucksack" alt="Penny auf dem Rucksack" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/nimm_mich_mit.png" width="560" height="420" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Eisheilige? Pffff. Gut, die Kleiderordnung bewegt sich wieder etwas weg vom Schönwettermodus, aber wir sind ja Kummer gewöhnt. &#8220;Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.&#8221;, sagt eine alte Bauernregel. Heute soll es also losgehen mit den Eisheiligen. Da bleiben die kleinen Sommerblumenkeimlinge eben noch ein Weilchen auf meinem Balkon.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin dabei, meinen Rucksack zu packen, denn ich gehe wandern. Wanderwetter ist schließlich immer. Penny weiß das und möchte gerne mit, aber einer muss das das Haus hüten. Penny hatte das kürzere Stäbchen gezogen.<br />
Im Moment zieht es mich förmlich nach draußen. Ich fahre jetzt nach Leipzig Stötteritz, denn dort beginnt meine Wanderung. Ich verabschiede mich mal ein Weilchen, mache eine Pause. Ich habe mich auf wichtige Termine vorzubereiten, muss mir Mut machen, &#8230; Oh, ich muss zur Straßenbahn! Los geht&#8217;s.</p>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Loewenzahn.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19318" title="Loewenzahn und blauer Himmel" alt="Loewenzahn und blauer Himmel" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Loewenzahn.png" width="560" height="420" /></a></p>
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		<title>Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sien Onten op&#8217;n Dack. (Oder so ähnlich.)</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 10:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinkerlitzschen]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekte]]></category>
		<category><![CDATA[Plattdeutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Wat dem een sin Uhl ist dem andern sin Nachtigall]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hatte der Garten-Gegenüber an dem ersten schönen, warmen Sonnentag seinen Pool im Garten aufgestellt, schon fanden sich die ersten Badegäste ein. Mir geisterte sofort ein Sprüchlein durch den Kopf. Mit Dialekten habe ich es ja öfter, aber die Norddeutschen können mir ja mal verraten, ob ich sehr daneben lag mit meiner Abänderung des Spruches: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Da hatte der Garten-Gegenüber an dem ersten schönen, warmen Sonnentag seinen Pool im Garten aufgestellt, schon fanden sich die ersten Badegäste ein. Mir geisterte sofort ein Sprüchlein durch den Kopf.<br />
Mit Dialekten habe ich es ja öfter, aber die Norddeutschen können mir ja mal verraten, ob ich sehr daneben lag mit meiner Abänderung des Spruches: Wat dem een sin Uhl ist dem andern sin Nachtigall.</p>
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		<title>Zeit für Ruhe und Besinnung. Meine ganz persönliche Art der Trauer.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gudrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[am Stadtrand von Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Kulkwitzer See in Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[mit alles Sinnen das Leben spüren]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Art der Trauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich trauere. Auf meine Weise. Ich möchte nachdenken über die Person, die ich nun nicht mehr sehen und sprechen kann. Die guten und die schönen Momente möchte ich behalten, den Menschen einfach in guter Erinnerung. Mir hilft immer, wenn ich mich aufmache in die Natur. Wenn ich alle Eindrücke mit allen Sinnen aufnehmen kann, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Wiese.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19291" title="duftendec Wiese am Kulkwitzer See" alt="duftendec Wiese am Kulkwitzer See" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Wiese.png" width="504" height="377" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ja, ich trauere. Auf meine Weise. Ich möchte nachdenken über die Person, die ich nun nicht mehr sehen und sprechen kann. Die guten und die schönen Momente möchte ich behalten, den Menschen einfach in guter Erinnerung. Mir hilft immer, wenn ich mich aufmache in die Natur. Wenn ich alle Eindrücke mit allen Sinnen aufnehmen kann, dann schärft das meinen Verstand, hilft mir, Ordnung in die verworrenen Gedanken zu bringen. Das Wort &#8220;Abschied&#8221; verliert an Schärfe. Ich bin dahin gefahren, wo ich oft war in den wahrscheinlich schönsten Jahren meines Lebens, an den Kulkwitzer See am westlichen Stadtrand von Leipzig.</p>
<p style="text-align: left;">Wie das duftete! Es riecht so wunderbar, wenn die Wiesen blühen, die Büsche und Bäume. Vögel sangen um die Wette. Ich blieb stehen hörte ihnen ein Weilchen zu. Die Farbenpracht überwältigte mich fast und man glaubt es kaum: Auch in Leipzig gibt es warme Sonnentage.<br />
Als mir eine Mutti mit ihren beiden Kindern an der Hand entgegen kam, konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. So ungefähr muss das ausgesehen haben, als ich vor etlichen Jahren mit meinen Kindern hier entlang gegangen bin. Allerdings waren meine meist auf Abwegen, irgendwo ein Stück weg vom Weg.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Aufstieg.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19286" title="Aufstieg auf den Schuttberg von Grünau" alt="Aufstieg auf den Schuttberg von Grünau" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Aufstieg.png" width="504" height="377" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ach, der Schuttberg von Grünau. Hier hoch hatte man allen Dreck aus den Baugruben der Wohnblocks gekarrt, als man Leipzig-Grünau baute. Auf dem Hügel war ich mit meinen Kindern Drachen steigen lassen oder rodeln. Er war da noch gar nicht bepflanzt. Mit dem Rad kam ich öfter hier vorbei, wenn ich auf dem Weg in mein Dörfchen war. Heute war ich ohne Rad, und ich musste da rauf.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Prinzessinnenbett.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19290" title="Prinzessinnenbett aus Holz" alt="Prinzessinnenbett aus Holz" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Prinzessinnenbett.png" width="504" height="377" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Was ist denn das? Ein Prinzessinnenbett, auf dem Berg und wie für mich gemacht. Der Rucksack war ganz schnell von den Schultern und ich auf der Liege. Herrlich. Ruhe, Vogelgezwitscher, Blumenduft, und sonst nichts. In solchen Momenten ist es gut, wenn ich alleine bin. Dann gehört der Moment ganz alleine mir.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Markrans.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19289" title="Sicht über den Kulki auf Markranstädt" alt="Sicht über den Kulki auf Markranstädt" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Markrans.png" width="504" height="377" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die Aussicht von hier oben ist herrlich. Meinen See sehe ich und sogar in der Ferne meine Windräder, die ich von meiner alten Wohnung auf dem Dörfchen immer von der anderen Seite sehen konnte. Diesig ist es heute, aber trotzdem schön.<br />
Da drüben, auf der anderen Seite des Sees habe ich mal gewohnt. Und auf den Wiesen in dem Wäldchen war ich mit den Schafen unterwegs. Oh, in den Pappelwald von Markranstädt war ich einmal gegangen, um nicht wieder zu kommen. Aber das ist eine andere Geschichte. Es kam alles ganz anders. Ich bin überrascht, dass ich so ruhig und entspannt hinüberblicken kann. Das Ziehen und den Druck, die ich vor einigen Jahren dann immer in der Brust spürte, gibt es nicht mehr. Warum auch? Was war, ist vorbei. Wenn man einen dicken Haken setzen kann hinter bestimmte Ereignisse im Leben, gibt es keine Wehmut mehr oder andere Mißempfindungen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Flugdrache.png" target="_blank"><img class="aligncenter  wp-image-19288" title="Flugdrache aus Holz auf dem Berg am Kulkwitzer See" alt="Flugdrache aus Holz auf dem Berg am Kulkwitzer See" src="http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2013/05/Flugdrache.png" width="504" height="377" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Es wird Zeit, ich war recht lange hier oben. Ich habe an meinen Bruder gedacht und an das, was von ihm bleibt. Ich glaube, ich konnte mich verabschieden.</p>
<p style="text-align: left;">Hier hoch, oder einfach raus in die Natur, würde ich am liebsten jeden schleppen. Und wenn es nur für einige stille Momente wäre. Wer nicht laufen kann, wird gezogen oder geschoben. Oder wir nehmen gleich den hier: den ganz persönlichen Flugdrachen. Da passen schon einige drauf. Kommt wer mit?</p>
<p style="text-align: left;"><!--more--></p>
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